Montag, 13. Juli 2026

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Jackson Howe verlässt die SVG

Eigentlich war die Kaderplanung von Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg für die Saison 2026/27 bereits abgeschlossen. Doch jetzt muss der amtierende DVV-Pokalsieger noch einmal handeln: Mittelblocker Jackson Howe wird die SVG verlassen und zu einem hoch dekorierten Club wechseln, der schon zahlreiche nationale und europäische Titel holte.

Starke Athletik, tolle Performance im Block und im Angriff: Jackson Howe machte mit einer Top-Saison im SVG-Trikot sowie mit den Kanada-Einsätzen in der Nations League auf sich aufmerksam.

Chefcoach Stefan Hübner weiß, wohin es 28-jährigen Kanadier ziehen wird, und hat persönlich Verständnis für den Schritt: „Er hat lange überlegt, aber was sich jetzt ergibt, war ein Traum für ihn.“

Doch Hübner und die SVG müssen auch den Verlust eines wichtigen Spielers verkraften, dessen geplante Verlängerung kürzlich noch gefeiert worden war: „Er hat eine starke Saison gespielt, spielt überragend in der VNL.“ Nach den bisherigen Turnieren der Volleyball Nations League steht Howe im Blocker-Ranking mit deutlichem Vorsprung ganz oben. Wenig verwunderlich, dass die Bilanz aus SVG- und Nationalteam-Performance Begehrlichkeiten weckt. „Schade, das ist schwierig für uns und schwer, diesen Abgang adäquat zu ersetzen“, sagt Hübner.

Doch wie schon im vergangenen Sommer, als Howe selbst nach der Verletzung von Shane Holdaway kurzfristig in den Kader rückte, konnte die SVG erneut schnell reagieren, wird in Kürze ihren neuen Mittelblocker vorstellen. „Mit ihm fangen wir nicht bei Null an“, lässt der Chefcoach schon durchblicken.

Howe, der sich als Teil des Pokalsieger-Teams einen Platz in den Geschichtsbüchern der LüneHünen sicherte, verabschiedet sich mit vielen Erinnerungen und äußerst dankbar aus der Hansestadt: „Vom ersten Tag an habe ich mich vom Klub, meinen Teamkollegen, den Mitarbeitern und den unglaublichen Fans herzlich aufgenommen gefühlt. Wenn ich zurückblicke, kann ich ehrlich sagen, dass dies die beste Profisaison war, die ich je erlebt habe. Ich bin für jeden einzelnen Moment so dankbar. Lüneburg wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen.“

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 Foto: SVG/Höfel

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