Sonntag, 14. Juni 2026

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Berlin legt bei der SVG Lüneburg vor – LüneHünen 1:3 zum Auftakt der Playoff-Finalserie  

Das war für die Volleyballer der SVG Lüneburg ein denkbar schlechter Start in die Playoff-Finals um die Deutsche Meisterschaft. 1:3 (20:25, 19:25, 25:18, 21:25) verlor der Herausforderer der Berlin Recycling Volleys sein Heimspiel gegen  den Titelverteidiger, der mit einer runden Leistung verdient vorlegte.

Berlins Punkte-Garant Jake Hanes (l.) war mal wieder nicht zu stoppen, war 26-mal erfolgreich – hier gegen einen SVG-Dreierblock.

Vor 3200 erwartungsfrohen Fans in der LKH Arena bot das Match Volleyball auf hohem Niveau, aus Sicht der Hausherren allerdings verlief dieses Kräftemessen ziemlich ernüchternd. Die SVG fand nie zu ihrem sonst so guten Aufschlagspiel, neben ungewöhnlich vielen 23 Fehlern konnten die LüneHünen in diesem Element auch nie richtig Druck machen. Berlin zeigte das genaue Gegenteil. „Die haben mit ihrem Aufschlag so viel Druck aufgebaut, dass wir  uns schwergetan haben, unser Angriffsspiel ins Laufen zu bringen“, sah auch SVG-Chefcoach Stefan Hübner hier den entscheidenden Unterschied.

Nur in Satz drei konnten die Fans noch einmal Hoffnung schöpfen, dann war der Serienmeister wieder in seinem Rhythmus. Hinzu kam, dass Berlins Diagonalangreifer Jake Hanes mal wieder einen Sahnetag erwischte, 26 Punkte bei einer Erfolgsquote von 57 Prozent machte. MVP wurde aber der Ex-Lüneburger Florian Krage-Brewitz, der Mittelblocker sammelte 9 Zähler. Bei der SVG punktete der Ende des zweiten Satzes eingewechselte Christoffer Byam am besten (13).

In der „Best-of-5″-Serie steht es damit 1:0 für die Hauptstädter, dort findet am kommenden Sonnabend, 18 Uhr, Spiel zwei statt. Zum Titelgewinn sind drei Siege nötig.

PR
Foto: SVG/Höfel