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Radschnellweg von Lüneburg nach Hamburg: Hansestadt macht den Anfang

LÜNEBURG. Es ist ein kleiner, aber ein bedeutsamer Schritt: Am kommenden Montag, 29. November, starten die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt einer Radwegeverbindung, die künftig einmal Teil des Radschnellweges von Lüneburg nach Hamburg werden soll. Dieser erste Teil ist 900 Meter lang und führt vom Imkerstieg in Ochtmissen durch die Felder bis nach Bardowick. „Mit dem Radschnellweg wird eine attraktive Verbindung zwischen Lüneburg, Winsen und Hamburg entstehen, die für Touristen sowie Pendlerinnen und Pendler gleichermaßen attraktiv ist“, freut sich Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch über den Startschuss.

Der aktuelle Wirtschaftsweg vom Imkerstieg in Ochtmissen bis nach Bardowick wird jetzt zum Radweg ausgebaut.

In einer Breite von insgesamt vier Metern wird der aktuelle Wirtschaftsweg ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen. Knapp zwei Wochen werden die Arbeiten insgesamt in Anspruch nehmen, schätzt Waldemar Ludwig, Projektverantwortlicher bei der Hansestadt Lüneburg. „Der Rückschnitt entlang des Weges ist bereits erfolgt, Bäume mussten für die Verbreiterung des Weges nicht gefällt werden“, betont Ludwig.

Während der Baumaßnahme ist der Weg für Radfahrer und Fußgänger nur eingeschränkt oder zum Teil auch gar nicht nutzbar. Wenn der Radschnellweg fertiggestellt ist, dürfen hier neben Fußgängern und Radfahrern auch Landwirte weiterhin unterwegs sein. Autofahrer allerdings werden durch Poller daran gehindert, den Weg zu nutzen.
Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 200.000 Euro. Davon entfallen 50.000 Euro auf die Schaffung von Ausgleichs- und Ersatzflächen für die Versiegelung des Weges. 75 Prozent der Kosten werden gefördert durch das Land Niedersachsen. Auch der Landkreis Lüneburg fördert die Maßnahme mit weiteren knapp 20 Prozent.
Der Radschnellweg wird perspektivisch von Lüneburg über Bardowick, Winsen (Luhe), Stelle und Seevetal nach Harburg führen und von dort aus über die Elbinsel Wilhelmsburg weiter in die Hamburger Innenstadt. Die Planungen werden von der Metropolregion Hamburg und den beteiligten Landkreisen vorangetrieben.

PR
Foto: Hansestadt Lüneburg




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