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Spatenstich für Gemeinschaft auf 600 Quadratmetern in Oedeme

LÜNEBURG. Der erste Spatenstich ist gemacht, nun wird der Wunsch nach einem Stadtteilhaus in Oedeme Wirklichkeit. Voraussichtlich im Herbst 2022 können es die Bürgerinnen und Bürger einweihen.

Dort wo sich einst die Reiterbar befand, erhält Oedeme ein neues Zentrum. „In den vergangenen Jahren ist es immer wichtiger geworden, dass die örtliche Gemeinschaft zusammenwächst und dass es einen Ort gibt, an dem man sich treffen und austauschen kann.“, erklärt Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

Die Architektur des knapp 600 Quadratmeter großen Gebäudes ist angelehnt an die des typischen Niedersachsenhauses. Oedeme ist seit 1974 Teil der Hansestadt Lüneburg. Die ursprünglich dörfliche Struktur prägt noch heute die Identität des Stadtteils. Nachdem der Wunsch nach einem Ort, der dieser Identität Ausdruck verleiht, immer größer wurde, begannen 2018 die Planungen für ein Stadtteilhaus. Nicht nur von außen soll sich dieses in die Umgebung einfügen, auch im Inneren soll es ganz und gar zu Oedeme passen. Ortsbürgermeisterin Christel John erläutert: „Oedeme ist sehr lebendig, hier leben viele junge Familien. Mit dem neuen Stadtteilhaus sind wir auf deren Bedürfnisse vorbereitet.“

Den ersten Spatenstich für das Stadtteilhaus in Oedeme machten (v.l.) Ortsbürgermeisterin Christel John, Sozialdezernentin Pia Steinrücke, ehemaliger Grundstückseigentümer Carl-Heinrich Voltmer, Oberbürgermeister Ulrich Mädge und stellvertretender Ortsbürgermeister Alfons Bauer-Ohlberg.

Im Saal im Erdgeschoss können künftig der Ortsrat und Ausschüsse tagen, aber auch Feste mit circa 150 Gästen gefeiert werden. Der Raum lässt sich bei Bedarf unterteilen, so dass mehrere Gruppen ihn gleichzeitig als Treffpunkt nutzen können.

Rund 100 Quadratmeter im Obergeschoss gehören ganz den Kindern und Jugendlichen. Erste Ideen für das neue Jugendzentrum konnten sie bereits auf der Kinder- und Jugendkonferenz entwickeln. Sozialdezernentin Pia Steinrücke: „Wir binden die Kinder und Jugendlichen von Anfang ein, dadurch fühlen sie sich bei diesem Projekt mitgenommen.“ Ebenfalls betonte sie die Bedeutung des neuen Hauses für die Stadtteilarbeit. So finden im Obergeschoss auch Büroräume für ein Stadtteilbüro Platz. Der Saal, das Stadtteilbüro und der Jugendbereich können allesamt unabhängig voneinander genutzt werden.

Das Gebäude ist teilunterkellert. Die Haustechnik befindet sich dort. Geheizt wird das Gebäude mit regenerativer Energie aus dem Boden. Die Rohbauarbeiten für das Stadtteilhaus werden in Kürze beauftragt und weitere Gewerke befinden sich in der Ausschreibung, so dass die Oedemer Bürgerinnen und Bürger dem Stadtteilhaus ab Oktober 2022 Leben einhauchen können.

PR
Foto: Hansestadt Lüneburg




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