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Hansestadt unterstützt Banneraktion von ADFC und Verkehrswacht für mehr gegenseitige Rücksichtnahme

LÜNEBURG. Der dritte bundesweite Aktionstag „sicher.mobil.leben“ findet heute, 5. Mai 2021, statt. Das Motto lautet in diesem Jahr: Radfahrende im Blick. Auch Lüneburg beteiligt sich an der Aktion zur Steigerung der Verkehrssicherheit. ADFC, Verkehrswacht und Hansestadt haben gemeinsam Banner – jeweils ein mal drei Meter groß – in beiden Fahrtrichtungen an der Bahnbrücke über der Willy-Brandt-Straße angebracht. „Mindestabstand beachten! 1,5 Meter innerorts“, ist darauf zu lesen, dazu ein großer Pfeil zwischen einem Auto und einem Radfahrer.

„Mindestabstand beachten! 1,5 Meter innerorts“ – solche Banner haben Martin Schwanitz (von links) von der Verkehrswacht, Burkhard von Roeder vom ADFC und Maike Tesch vom Team Mobilität der Hansestadt Lüneburg heute an der Bahnbrücke über die Willy-Brandt-Straße aufgehängt.

Initiiert wurde die Aktion in Lüneburg vom ADFC und der Verkehrswacht. Ziel ist es, den Blick der Autofahrerinnen und Autofahrer auf den Mindestüberholabstand von 1,5 Metern innerorts zu richten. „Viele machen sich schlicht keine Gedanken darüber, wie eng sie beim Überholen an den Radfahrern vorbeifahren“, sagt Burkhard von Roeder, Vorstandsmitglied des ADFC. Er betont: „Wir wollen keine Feindbilder schüren, sondern für ein besseres Miteinander werben.“ Das Einhalten von großzügigen Abständen beim Überholen müsse eine Selbstverständlichkeit sein, damit auch Eltern ihre Kinder guten Gewissens mit dem Rad fahren lassen können, ergänzt Martin Schwanitz von der Verkehrswacht. „Das Sicherheitsgefühl trägt dazu bei, dass mehr Leute aufs Fahrrad steigen. Und das wollen wir ja alle“, fügt Schwanitz hinzu.

„Von Seiten der Stadt unterstützen wir die Aktion gerne, da wir immer wieder hören und als Radfahrende selbst erfahren, dass auch in Lüneburg zu wenig bekannt ist, welcher Überholabstand zu Radfahrenden einzuhalten ist“, erklärt Maike Tesch aus dem Team Mobilität der Hansestadt Lüneburg. „Für mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu werben ist wichtig, denn nicht überall ist eine getrennte Verkehrsführung möglich und sinnvoll.“ Die Finanzierung der Banner übernimmt daher die Hansestadt.

Der Mindestüberholabstand von 1,5 Metern innerorts gilt auch dort, wo es Radfahr- oder Schutzstreifen gibt. Außerorts beträgt der Mindestabstand beim Überholen von Fußgängern, Radfahrerinnen und E-Roller-Fahrenden sogar zwei Meter. Das gilt seit einer Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) vom 28. April 2020. Zuvor hatte die StVO lediglich einen „ausreichenden Seitenabstand“ vorgeschrieben, der allerdings schon seit einigen Jahren durch die Rechtsprechung auf mindestens 1,5 Metern konkretisiert worden war.

PR
Foto: Hansestadt Lüneburg

BU:




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