Schwarzfahren kann Druckstellen an Handgelenken verursachen

UELZEN/HANNOVER/HAMBURG. Ein 41-jähriger Hamburger ist ohne Fahrschein in einem österreichischen Nachtzug von Hannover nach Hamburg mitgefahren. Zudem wird er beschuldigt, die Notverriegelung einer Fensterscheibe geöffnet und die Fensterrahmendichtung beschädigt zu haben. Der ÖBB-Zug NT 490 kam aus Wien.

Als der österreichische Zugbegleiter beim außerplanmäßigen Halt in Uelzen die Bundespolizei zur Personalienfeststellung rief, weigerte sich der Deutsche den Zug zu verlassen. Auf dem Bahnsteig setzte er jedoch unvermittelt zur Flucht an. Er wurde zu Boden gebracht und in Handschellen zur Wache geführt. Erst bei der Durchsuchung kam sein Ausweis ans Licht.

Vielleicht sollte er künftig einfach nur einen Fahrschein kaufen – das schont die Handgelenke und sichert die planmäßige Ankunft am Ziel. Im Zusammenhang mit Schwarzfahrten und Beleidigungen ist der Mann bei der Bundespolizei bereits bekannt. So wurde er am 04.01.2020 in Berlin ohne Fahrschein in der 1. Klasse eines ICE angetroffen. Mit weiteren Strafanzeigen wegen Erschleichens von Leistungen, Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde er in Uelzen entlassen.

PR

Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser in dem Beitrag nicht erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com.