Mehr Barrierefreiheit auf Lüneburgs Kopfsteinpflaster – Hansestadt startet Pilotprojekt „Grinding“ am Marktplatz

Die Initiative für das Pilotprojekt entstand aus einem gemeinsamen Termin der Stadtverwaltung mit dem Verein Fuß e.V. Gemeinsam mit dem Baudezernat der Hansestadt Lüneburg wurden die konkreten Querungsstellen festgelegt, an denen das Grinding-Verfahren erstmals zum Einsatz kommen soll. Hierbei wird ein jeweils zwei Meter breiter Streifen abgeschliffen. Zum Einsatz kommt beim Grinding eine spezielle Schleifmaschine, die nur einen begrenzten Teil der oberen Steinoberfläche abnimmt. Dadurch werden Höhenunterschiede zwischen den einzelnen Pflastersteinen reduziert, hochstehende Kanten beseitigt und die Oberfläche insgesamt ebener.
Geplant sind die Schleifarbeiten für Dienstag, 8. September, bereits am Montag wird die Baustelle eingerichtet. Am Dienstag wird es ab 7 Uhr Sperrungen für den Fahrzeugverkehr in den betroffenen Straßen geben (Waagestraße, An der Münze, Am Markt). Für den Fuß- und Radverkehr bestehen nur leichte Einschränkungen. Alle Geschäfte und Hauseingänge bleiben erreichbar.
Das Projekt am Marktplatz hat Pilotstatus: Die Hansestadt will hier Erfahrungen mit dem Verfahren und dessen Nutzen im Alltag sammeln. Sollte sich das Grinding-Verfahren bewähren, sind weitere Anwendungen in anderen Bereichen der Innenstadt denkbar.
PR
Fotos: Hansestadt Lüneburg
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