Kunstrasen auf dem LSV-Sportplatz wird greifbar: Hansestadt kann nach Ratsbeschluss Fördermittel beantragen
Der moderne Kunstrasenplatz auf dem Sportgelände der Lüneburger SV im Stadtteil Kaltenmoor rückt näher. Ein Bauschild auf dem Sportplatz zeigt schon, dass die Umsetzung greifbar wird. 675.000 Euro fließen für das Projekt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ nach Lüneburg. Der Rat der Hansestadt hat in seiner Sitzung am 20. August die Verwaltung einstimmig beauftragt, den dafür notwendigen Zuwendungsantrag zu stellen.

Sobald der Bescheid vorliegt, kann die Hansestadt den Bau des Kunstrasenplatzes ausschreiben. Die Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL) nimmt bereits ab nächster Woche Arbeiten an den Regenwasserkanälen vor, die unter dem Sportgelände verlaufen.
3600 Interessenbekundungen gab es für das Bundesprogramm. Im April kam die Nachricht, dass die Sanierung der Sportstätte in Kaltenmoor eines von 313 Projekten ist, die berücksichtigt werden. „Es ist sehr erfreulich, dass eines der ersten Projekte, die den Zuschlag bekommen haben, aus Lüneburg kommt. Vielen Dank an unseren Bundestagsabgeordneten Jakob Blankenburg, der sich sehr dafür eingesetzt hat“, sagt Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch.
Die Planungen für die Sanierung des B- und C-Platzes laufen bereits. Dort soll ein Kunstrasenplatz entstehen. Er entspricht mit 105 mal 68 Metern den DFB-Maßen und ist für den Spiel- sowie den Trainingsbetrieb vorgesehen. Daneben wird ein F-Jugend-Spielfeld mit den DFB-Maßen 40 mal 22 Meter und ebenfalls mit Kunstrasen errichtet. Dazu kommen Ballfangzäune, eine Flutlichtanlage, eine Stehtribüne, eine Auswechselbank und die notwendigen Wege. Der Kunstrasen soll aus einem sortenreinen Kunststoff bestehen, der im Falle eines Rückbaus zu 100 % recycelt werden kann. Für das Füllmaterial wird anstelle eines Kunststoffgranulates Sand oder ein organisches Granulat verwendet werden.
Insgesamt kostet das Projekt 1,6 Millionen Euro. Neben den 675.000 Euro aus dem Bundesprogramm stehen der Hansestadt Landesmittel in Höhe von 625.000 Euro aus dem Pakt für Kommunalinvestitionen (KIP III) zur Verfügung. Damit liegt der Eigenanteil der Hansestadt bei 300.000 Euro.
PR
Foto: Hansestadt Lüneburg
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.
Anzeige



