Anzeige

Klimaschutz trifft Kunst: Lärmschutzwand im Ilmenaugarten wird zur Freiluft-Galerie

LÜNEBURG. Graffiti-Kunstwerke gibt es in der Hansestadt Lüneburg viele, doch dieses Projekt ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: Auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern visualisieren am kommenden Wochenende 17 Graffiti-Künstlerinnen und Künstler aus Lüneburg im Ilmenaugarten ihre Utopien zu Klimakrise und Klimaschutz. „Es geht darum, im öffentlichen Raum auf das Thema aufmerksam zu machen, aber vor allem auch darum, positive Bilder von einer klimagerechten Zukunft zu gestalten“, erklären Kristin Jordan vom Lüneburger Klimaentscheid und der Lüneburger Sprayer Claas Hoffmann, die gemeinsam die Idee für das Projekt entwickelt haben.

Die 118 Meter lange Lärmschutzwand an der Brücke zum Ilmenaugarten bietet viel Platz für das einzigartige Kunst-Projekt. Die Stadt wollte die bereits an vielen Stellen beschmierte Wand optisch neugestalten und hofft, dass die Kunstwerke, die dort entstehen, nicht von anderen übermalt werden.

Die Stadt stellt für die Kunst-Galerie die Lärmschutzwand an der Brücke zum Ilmenaugarten zur Verfügung. Außerdem beteiligen sich die Hansestadt und der Klimaentscheid in gleichen Teilen an den Materialkosten für das Kunst-Projekt. „Wir unterstützen seit längerem moderne Kunst im öffentlichen Raum“, sagt Uta Hesebeck, Leiterin des Bereichs Straßenbau und Verkehr bei der Hansestadt. „Das tun wir umso lieber, wenn es nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich ein Gewinn für die Stadt ist.“ Die bereits an vielen Stellen beschmierte Lärmschutzwand im Ilmenaugarten wollte die Hansestadt ohnehin neugestalten. „Wir hoffen natürlich sehr, dass die Kunstwerke, die dort entstehen, nicht von anderen übermalt werden“, so Hesebeck.

Welche Motive rund um das Thema Klima an der 118 Meter langen Wand entstehen werden, dazu verraten Kristin Jordan und Claas Hoffmann nur soviel: „Es wird kritisch und satirisch, aber immer auch positiv und optimistisch.“ Denn allen Beteiligten sei es ein wichtiges Anliegen, das angstbesetzte Thema Klimakrise so aufzugreifen, dass die Bilder Mut machen. „Es geht darum, aufzuzeigen, wie es anders geht.“  

Entstehen wird ein Großteil der Kunstwerke am kommenden Wochenende, sprich am 30. April und am 1. Mai. „Nicht alle KünstlerInnen werden an dem Wochenende fertig werden“, so Hoffmann. Ziel sei es aber, die Galerie bis Mitte Mai fertigzustellen.   

PR
Fotos: Hansestadt Lüneburg




Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de, Pixabay.com oder Pexels.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Werbe-Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service". Hier werden diese Artikel gesondert aufgeführt.



Anzeige


Anzeige
Anzeige