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StadtRad auf Wachstumskurs: Zehn neue Stationen sollen 2022 entstehen

LÜNEBURG. Im Juni letzten Jahres gab es den Neustart: StadtRad Lüneburg wurde vom Betreiber Deutsche Bahn Connect mit besseren Fahrrädern und weiteren Stationen ausgestattet. Seither sind die Nutzungszahlen in der Hansestadt noch einmal gestiegen. Fast 3.000 feste Kunden zählt das beliebte Bikesharing-System aktuell. „Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten nach dem Neustart 35.000 Fahrten mit dem StadtRad zurückgelegt“, bilanziert Mareike Seebeck, bei der Hansestadt im Bereich Mobilität tätig. Derzeit können Nutzerinnen und Nutzer rund 150 Fahrräder an 16 Stationen im Stadtgebiet ausleihen. „Ende Januar werden zwei Ausleihstationen hinzukommen, am Graalwall in Lüneburg und beim Rathaus in Adendorf“, kündigt Seebeck an.

Das StadtRAD legt den nächsten Gang ein. Das neue System geht am 1. Juni 2021 an den Start.

In dem stetigen Ausbau der Standorte und Erweiterung des Versorgungsgebiets sieht Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch einen wichtigen Baustein für die Mobilitätswende in Lüneburg. „Ein verlässliches und preisgünstiges BikeSharing-System kann den ÖPNV optimal ergänzen“, ist Kalisch überzeugt.

Mindestens acht weitere Ausleih- und Abstellpunkte richtet die Deutsche Bahn im Jahr 2022 ein, unter anderem in Ochtmissen, Bardowick, Gellersen, im Lüneburger Hafen und im Stadtteil Goseburg-Zeltberg. Vorstellbar ist außerdem, dass Firmen quasi als Partner des Verleihsystems eine eigene Stadtrad-Station für ihre Beschäftigten finanzieren und auf dem Firmengelände einrichten lassen, sagt Seebeck und betont: „Interessenten können hierzu gerne auf die Stadt und die Deutsche Bahn zukommen.“ Verzögerungen wird es hingegen beim Angebot von Lastenrädern geben. „Hier gibt es aufgrund der sehr hohen Nachfrage laut Bahn Lieferengpässe und daher noch kein konkretes Datum“, bedauert Mareike Seebeck.

Ganz neu ist hingegen die Integration der StadtRad-Stationen und der dort verfügbaren Fahrräder bei google maps. „So kann man gucken, welche Station am nächsten dran ist und ob dort Fahrräder vorhanden sind“, erklärt Seebeck.
Wer das StadtRad nutzen möchte, kann sich in der App StadtRAD Lüneburg registrieren. Die Kosten belaufen sich auf eine Jahresgebühr von 5 Euro. Dafür sind dann die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos, ab der 31. Minute fällt eine Gebühr von 10 Cent pro Minute (Normaltarif) beziehungsweise 8 Cent pro Minute (HVV-Tarif) an. StadtRAD Lüneburg ist Teil der Call a Bike-Familie, dem Bikesharing-Angebot der Deutschen Bahn mit Rädern in über 80 deutschen Städten.

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Fotos: Deutsche Bahn




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