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Barrierefreiheit und bessere Einsehbarkeit: Stadt baut Haltestelle Blücherstraße um – Start ist am 11. Januar 2022

LÜNEBURG. Einen Wartebereich für Fahrgäste gibt es aktuell an der Haltestelle Blücherstraße stadtauswärts nicht. Das wird sich bald ändern. Ab Dienstag, 11. Januar starten dort die Umbauarbeiten für die Modernisierung der Haltestelle. Dazu zählt der Bau eines Wartebereichs, die Erhöhung der Borde im Ein- und Ausstiegsbereich sowie der Einbau von taktilen Bodenelementen, um die Orientierung für Sehbehinderte zu erleichtern. An beiden Haltestellen in der Blücherstraße, sprich auf der Ostseite und auf der Westseite, nimmt die Stadt zudem Bepflanzungen vor, um die Flächen dort zu entsiegeln. Mit den Bepflanzungen soll gleichzeitig das illegale Zuparken der Sichtbereiche verhindert werden.

Die Baumaßnahme umfasst zwei Bauabschnitte und wird voraussichtlich Mitte Februar abgeschlossen sein. Im Bereich zwischen Munstermannskamp und der Yorkstraße wird die Blücherstraße während der gesamten Bauphase zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Scharnhorststraße. Im Haltestellenbereich muss außerdem der Gehweg gesperrt werden. Buskunden weichen bitte auf die Haltestelle in der Scharnhorststraße aus.

Der Umbau der Haltestelle Blücherstraße ist Teil des aktuellen städtischen Haltestellenprogramms, das einen Umfang von insgesamt 450.000 Euro hat. Im Anschluss an die Haltestelle Blücherstraße stehen der barrierefreie Umbau der beiden Haltestellen Eintracht-Sportplatz und Johanna-Stegen-Straße an. „Hier werden die bestehenden Busbuchten für die Aufnahme von Gelenkbussen verlängert und zur besseren Haltbarkeit mit Betonfahrbahnen versehen“, sagt Michael Thöring, Verkehrsplaner für nachhaltige Mobilität bei der Hansestadt Lüneburg.

Erst kürzlich abgeschlossen worden ist der Umbau an der Haltestelle Ginsterweg stadtauswärts. Die Kosten beliefen sich auf 50.000 Euro, rund zwei Drittel davon wurden durch Zuschüsse der Landesnahverkehrsgesellschaft finanziert. „Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr sechs Haltestellen modernisieren können“, freut sich Thöring. Neben dem Ginsterweg waren das die Haltestellen Zentralfriedhof, Anna-Vogeley-Heim, Rotes Tor, Kefersteinstraße und Wallstraße.

Generell baut die Hansestadt Lüneburg Haltestellen um, die schlecht geeignet sind für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen sowie Haltestellen, die dringend saniert werden müssen oder schlecht anzufahren sind. Bei der Priorisierung haben Haltestellen mit hohem Fahrgastaufkommen Vorrang.

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Foto: Hansestadt Lüneburg




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