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Trauer um Propst i.R. Hans-Wilhelm Hube

LÜNEBURG/UELZEN. Der ehemalige Propst des Kirchenkreises Uelzen, Hans-Wilhelm Hube, ist am 8. Oktober 2021 in Rinteln verstorben. Er wurde 86 Jahre alt.

Hans-Wilhelm Hube wurde 1935 in Bremervörde geboren. Nach dem Abitur studierte er in Bethel, Tübingen, Heidelberg, Hamburg und Göttingen Evangelische Theologie. Die praktische Ausbildung absolvierte der Vikar am Predigerseminar Loccum sowie in der Kirchengemeinde Engelbostel bei Hannover. 1964 wurde er in Obernkirchen zum Pfarrer ordiniert und wechselte kurz danach als persönlicher Referent des Landesbischofs in die Bischofskanzlei in Hannover.

1971 wurde Hans-Wilhelm Hube zum Superintendenten des damals selbständigen Kirchenkreises Bevensen ernannt. Nach dessen Fusion mit dem Kirchenkreis Uelzen ging er 1977 nach Rinteln. Nach 16 Jahren kehrte Hube in die Region zurück und übernahm das Propst-Amt im Kirchenkreis Uelzen.

Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2000 blieb Hans-Wilhelm Hube, der auch Konventual des Klosters Loccum war, aktiv. So übernahm er regelmäßig Vertretungsdienste in Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen und unterrichtete an der Kreis-Volkshochschule. Unvergessen ist Hube auch in seiner Rolle als Herzog Ernst der Bekenner: Bis 2015 beteiligte er sich regelmäßig an den Nachtwächter-Stadtführungen, bevor es ihn wieder zurück nach Rinteln zog.

Regionalbischof Dr. Stephan Schaede würdigt die weltoffene Art des verstorbenen Geistlichen. So habe Hans-Wilhelm Hube mit seiner Bürgerkanzel-Idee ein neues Interesse am Gottesdienst geweckt. In guter Erinnerung blieben zuletzt auch „die Rintelner Abendgespräche, wo sein weltläufiges und ökumenisches Herz höher schlug“.

Die Trauerfeier findet am 16. Oktober in Rinteln statt. Danach wird der Sarg nach Uelzen überführt. Am Dienstag, 19. Oktober, gestaltet Propst Jörg Hagen um 14 Uhr eine Trauerandacht in der Uelzener Friedhofskapelle, die Beisetzung erfolgt anschließend auf dem Alten Friedhof.

PR
Foto: Fischer




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