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Hingucker mit Symbolkraft auf dem Stadtplatz im Hanseviertel

LÜNEBURG. Schon von Weitem ist das Schiff nicht zu übersehen. Ein imposantes Stahlgerüst von etwa vier Metern Länge und drei Metern Höhe erhebt sich aus dem Boden des Stadtplatzes im Hanseviertel. Die Segel sind gesetzt für den Aufbruch. Bei der Einweihung der Skulptur am Sonnabend, 18. September 2021, erklärt Oberbürgermeister Ulrich Mädge: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Kunst im öffentlichen Raum, also die Begegnung mit Kunst im Alltag, wichtig ist.“

Bernsteinfarben leuchten die gläsernen Segel. Die Keramikflächen am Schiffsrumpf sind mit Rentierflechte und Salzkristallen versetzt, die diesen eine auffällige Struktur geben. Das Kunstwerk haben Eike Eplik (Tartu) und Simone Fezer (Landkreis Lüneburg) für das erste Lüneburger Bildhauersymposium entworfen. Es symbolisiert die Freundschaft zwischen den Hansestädten Tartu und Lüneburg. Die beiden Künstlerinnen haben dafür die Hanse neu interpretiert – im Sinne einer kulturellen Hanse – und die Themen Salz, Wasser und Handel einfließen lassen. 

Erste Ideen für das Werk entwickelten die beiden Künstlerinnen bereits im Februar 2020 bei einem gemeinsamen Besuch im Hanseviertel. Pandemiebedingt verlief die kreative Arbeit etwas anders als gedacht. Statt nebeneinander in einem gemeinsamen arbeiteten sie jeweils in ihren eigenen Ateliers. Erst für die finale Phase gab es ein echtes Wiedersehen.  In den vergangenen Wochen haben sie die Einzelteile aus Bronze, Glas, Keramik und Stahl auf dem Stadtplatz im Hanseviertel zusammengesetzt. Simone Fezer ist sich sicher: „Die gemeinsame Arbeit an dem Stück verbindet uns. Es ist eine Freundschaft entstanden, die bleiben wird.“

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Mitgliedern der Jury und Unterstützerinnen und Unterstützern des ersten Lüneburger Bildhauersymposiums greifen Simone Fezer und Eike Eplik zum Spaten, um das Werk feierlich zu vollenden. Rund um den Schiffrumpf pflanzen sie Clematis. Die Kletterpflanze wird das Schiff mit der Zeit erobern und mit der Natur vereinen.

Die Skulptur rising ist nur der Anfang. Mädge: „Hier auf dem Stadtplatz im Hanseviertel soll ein Skulpturenpark entstehen. Dafür werden wir mit Künstlerinnen und Künstlern aus unseren anderen Partnerstädten zusammenarbeiten.“

Das erste Lüneburger Bildhauersymposium hat die Hansestadt Lüneburg in Kooperation mit der Sparkassenstiftung Lüneburg ins Leben gerufen – mit finanzieller Unterstützung des Lüneburgischen Landschaftsverband und der Sparkassen Hanse Immobilien GmbH.

PR
Fotos: Hansestadt Lüneburg




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