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Hansestadt Lüneburg erhält 1,8 Millionen Euro vom Land für die Belebung der Innenstadt

LÜNEBURG. Zwölf Projekte zur kurzfristigen Entwicklung der Innenstadt will die Hansestadt Lüneburg mit Hilfe von Geldern aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ des Landes Niedersachsen umsetzen. Jetzt ist klar: Die Bewerbung für die Fördermittel war erfolgreich. Die Hansestadt erhält 1,8 Millionen Euro – und damit sogar 300.000 Euro mehr als ursprünglich gedacht. „Wir freuen uns über die Zusage der Mittel. Unser Ziel ist es, die Lüneburger Innenstadt noch attraktiver zu gestalten und Schritt für Schritt den Wandel zum Erlebnisort zu gehen“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

Ein Projekt, das die Hansestadt Lüneburg mit Hilfe der Fördermittel finanzieren will, ist die Umgestaltung des Glockenhofes. Hier soll ein grüner, barrierefreier Aufenthaltsort für Erholungs- und Kultursuchende entstehen.

Niedersachsen unterstützt mit dem Förderprogramm die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten. Es umfasst insgesamt 117 Millionen Euro aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU. Die Budget-Zuweisung an die Kommunen erfolgt in verschiedenen Clustern, abgestuft nach der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner. Lüneburg liegt dabei im Cluster 1 mit anderen Städten, die mehr als 65.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählen.

Die Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro stehen nun als „virtuelles Budget“ zur Verfügung. Die Projekte müssen nun einzeln bei der NBank beantragt werden. Dann entscheidet sich, ob alle zwölf Projekte der Hansestadt Lüneburg förderfähig sind. „Wir bereiten aktuell die ersten Einzelanträge vor“, sagt Melissa Duda, die Leiterin der Stabsstelle „Strategische Innenstadtentwicklung und dezernatsübergreifende Fördermittelprogramme.“ Und welcher Antrag wird der erste sein? Duda: „Der für die Anmietung von Leerständen für Pop-up-Stores“. Denn der Wettbewerb um eine Ladenfläche ist bereits in vollem Gange, noch in dieser Woche wird die Jury ihre Auswahl treffen.

Weitere Projekte, für die Duda zeitnah Förderanträge stellen wird, sind unter anderem:

-Umgestaltung des Glockenhofes zu einem grünen, barrierefreien Aufenthaltsort für Erholungs- und Kultursuchende

-Umgestaltung des Clamart-Parks und des anliegenden Parkplatzes für eine Aufenthaltsverbesserung und bioklimatische Aufwertung

-Mehr öffentliche Toiletten in der Innenstadt

-Digitales Wege- und Beschilderungssystem in der Innenstadt

Alle Projekte, die gefördert werden sollen, müssen bis spätestens Ende März 2023 abgeschlossen sein. „Wir haben also keine Zeit zu verlieren“, betont Melissa Duda und berichtet zudem: „Parallel erarbeiten wir die Interessenbekundung für das Bundesförderprogramm ,Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘, die wir in der nächsten Woche einreichen müssen.“ Bei diesem Bundesprogramm steht dann die strategische und zukunftsweisende Entwicklung der Innenstadt im Fokus. Das Landesprogramm „Perspektive Innenstadt!“ zielt dagegen auf kurzfristige Maßnahmen ab.

PR
Foto: Hansestadt Lüneburg




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