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Rat: Neue Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt startet im Oktober

LÜNEBURG. Karin Fischer soll neue Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lüneburg werden. Nachdem der Verwaltungsausschuss (VA) der Hansestadt bereits im Juni (24. Juni 2021) der Empfehlung der Auswahlkommission gefolgt war, stellte sich die Kandidatin jetzt (22. Juli 2021) im Rat der Hansestadt zur offiziellen Berufung vor. Dieser stimmte der Neubesetzung der momentan vakanten Position zu. Karin Fischer, aktuell an der Leuphana Universität Lüneburg im Büro für Gleichstellung beschäftigt, wird voraussichtlich zum 1. Oktober 2021 im Rathaus beginnen.

Nach dem Ratsbeschluss am 22. Juli 2021 ist es offiziell: Karin Fischer wird die neue Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lüneburg.

Zur Person: Karin Fischer hat ihr Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg 2002 mit Magister abgeschlossen und seither unter anderem an der Universität Bremen sowie an der Leuphana gearbeitet. Hier wie dort hatte sie in unterschiedlichen Projekten und Positionen viele Anknüpfungspunkte zur Gleichstellung. Außerdem arbeitet Karin Fischer als systemische Coachin und Antidiskriminierungsberaterin. In der Vorlage für den VA heißt es denn auch: „Frau Fischer verfügt über mehrjährige berufliche Erfahrungen in der Gleichstellungsarbeit und kann auf ein breit ausgebautes, externes Netzwerk in der Region Lüneburg zurückgreifen.“ Damit hatte sie sich in einem zweistufigen Auswahlverfahren gegen 50 Mitbewerber/innen durchgesetzt. In der Ratssitzung stellte sie sich kurz vor. Fischer: „Ich bin ein offener Mensch, der gern mit anderen Menschen zu tun hat. Dabei freue ich mich u.a. auf die Beratungstätigkeit sowohl innerhalb der Verwaltung, der Bürgerinnen und Bürger Lüneburgs, als auch der politischen Gremien. Mein Verständnis von Gleichstellung bezieht sich auf alle Geschlechter, das heißt, ich nehme nicht nur Frauen und Männer in den Blick, sondern werde zum Beispiel auch LGBTQI-Themen Raum geben.“

Die Neubesetzung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten ist auch Folge der Kündigung der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Hansestadt und Landkreis Lüneburg für den Aufgabenbereich Gleichstellungsbeauftragte und Familienbüro mit Wirkung zum 31. Dezember 2020. Die bisher gemeinsame Gleichstellungsbeauftragte, Maret Bening, arbeitet seither in Gänze für den Landkreis Lüneburg.

Karin Fischer wird in Vollzeit als Gleichstellungsbeauftragte für die Hansestadt arbeiten. Daneben gibt es noch eine stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte um auch in Zeiten der Abwesenheit sicherzustellen, dass Gleichstellungsaufgaben wahrgenommen werden. Diese Position hat seit Jahresbeginn Imke Sowen aus dem Sozialdezernat inne.

PR
Foto: Hansestadt Lüneburg




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