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Ab Montag und ohne Termin: Führerscheinstelle öffnet wieder

Landkreis LÜNEBURG. Alles rund um den Führerschein: In den vergangenen Monaten konnten Bürgerinnen und Bürger Fragen zu ihrer Fahrerlaubnis nur mit Termin oder telefonisch beim Landkreis Lüneburg loswerden. Das ändert sich ab kommenden Montag (2. August 2021). Dann öffnet die Führerscheinstelle wieder ihre Türen für den regulären Besucherverkehr. Besonders wichtig dürfte das für Menschen sein, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind. Sie sollen nach EU-Richtlinien noch bis Anfang des nächsten Jahres ihren alten Führerschein gegen einen neuen umtauschen.

„Wir freuen uns, dass wir Bürgerinnen und Bürger wieder spontan und unkompliziert beraten können“, sagt Ulrich Mentz, Leiter der Führerscheinstelle. „Natürlich gibt es Hygienemaßnahmen zu beachten. Dazu gehört neben der Masken- und Abstandsfplicht, dass in unserem Wartebereich nur drei bis fünf Menschen Platz nehmen.“ Das bedeutet: Alle anderen Besucherinnen und Besucher müssen zunächst draußen warten. Sie werden von Mitarbeitenden nach und nach in den Wartebereich geführt. Eine Kontaktnachverfolgung läuft über die Luca-App. Geöffnet ist die Führerscheinstelle künftig am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag zwischen 8 und 12 Uhr sowie am Dienstag von 8 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 17 Uhr.

Wer zwischen 1953 und 1958 geboren ist, sollte der Führerscheinstelle noch in diesem Jahr einen Besuch abstatten – denn bis zum 19. Januar 2022 müssen alle alten Führerscheine für diese Jahrgänge gegen neue getauscht werden. „Wenn die Frist abgelaufen ist, dann ist der alte Führerschein ungültig“, schildert Ulrich Mentz. „Das heißt natürlich nicht, dass die Menschen dann ihre Fahrerlaubnis verlieren. Wer aber ein Kraftfahrzeug ohne gültige Papiere führt, der begeht eine Ordnungswidrigkeit.“ Damit das nicht passiert, müssen die benötigten Unterlagen eingereicht werden. Dazu zählen der alte Führerschein, der Personalausweis, ein biometrisches Lichtbild und die originale Unterschrift auf dem Behördenvordruck. Bürgerinnen und Bürger, deren Führerschein von einer anderen Behörde ausgestellt wurde, müssen zusätzlich bei dieser eine Karteikartenabschrift abfordern. „Das Ganze ist ein verwaltungstechnisches Vorhaben. Niemand muss sich Sorgen machen, jetzt noch zusätzliche ärztliche Untersuchungen machen zu müssen. Lediglich das Passbild und gegebenenfalls der Name müssen aktualisiert werden“, versichert Ulrich Mentz.

Informationen zur Führerscheinstelle gibt es auch im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de.  

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