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Lothar Nierenz wird neuer Direktor der Musikschule Lüneburg

LÜNEBURG. Lothar Nierenz war schon Stan in der Lüneburger Produktion „Stan & Ollie“, ist in der hiesigen Musikschule einer der Hauptmotoren hinter vielen, gerade auch internationalen und kulturübergreifenden Projekten – und wird ab Januar 2022 der neue Direktor der Musikschule Lüneburg. Diese Entscheidung hat eine Auswahlkommission der Hansestadt Lüneburg (als Träger der Musikschule) einstimmig getroffen. Denn der bisherige Direktor, Ulrich Petersen, geht im kommenden Jahr nach fast 30 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Und es erscheint allen, die die Musikschule näher kennen, nur logisch, dass nun Lothar Nierenz noch ein paar Jahre ganz an die Spitze rückt.

Vor der Musikschule Lüneburg stehen hier der bisherige Direktor Ulrich Petersen (rechts) und der designierte Nachfolger ab Januar 2022, Lothar Nierenz.

So heißt es in einem Informationsschreiben an den Kulturausschuss über die Personalentscheidung, dass Lothar Nierenz das „vielfältige Lehrangebot und die regionalen wie internationalen musikalischen Projekte bereits seit den 1990er Jahren mitgestaltet“ hat und „in der Szene wie im Kollegium anerkannt“ ist. Auch Oberbürgermeister Ulrich Mädge sagt: „Ich schätze Herrn Nierenz seit vielen Jahren als Künstler und als Pädagogen. Er ist seit Beginn ein engagierter und konstruktiver Begleiter unserer Musikschule und ihrer Entwicklung. Bei ihm weiß ich unsere Einrichtung auch weiter in guten Händen.“

Und Lothar Nierenz selbst? Freut sich selbstredend auf die Fortsetzung seiner Aufgaben unter neuen Vorzeichen. Nierenz ist seit 1988 an der Schule, seit 1994 als stellvertretender Direktor. Zuvor hatte er Violine und Musikpädagogik an der Musikhochschule in Hannover studiert. Er sagt: „Gemeinsam mit unserem wunderbaren Kollegium will ich in den kommenden Jahren die Musikschule weiterentwickeln, um ihren hohen Stellenwert in der Kulturregion Lüneburg zu erhalten und zu stärken.“

Die Lüneburger Musikschule besteht seit 1967 und deckt schon lange ein breites Spektrum ab: Es reicht von Angeboten für Krabbelkindern bis hin zu Seniorinnen und Senioren, von Klassik bis zu Jazz, Rock und Pop und umfasst sämtliche Orchester-Instrumente, außerdem Tanz und Gesang. An die 2000 Schülerinnen und Schüler nutzen (vor Corona) regelmäßig und vor Ort die Unterrichtsangebote, seither wird vieles digital organisiert. Die Musikschule pflegt Kooperationen mit dem benachbarten Theater, mit Schulen, Universität, Kitas, Vereinen, Verbänden und Kirchen. Sie ist Mitglied unter anderem im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. Seit 2012 ist die Musikschule Lüneburg in dem markanten Neubau an der St.-Ursula-Straße gut untergebracht.

Der bisherige Direktor, Diplom-Ml Ulrich Petersen, lenkt die Geschicke der Lüneburger Einrichtung seit 1992 und ist damit ihr langjährigster Leiter. Bis zur offiziellen Verabschiedung ist es noch bisschen Zeit, aber auch für Petersen ist schön, schon jetzt zu wissen, dass dann sein Weggefährte Nierenz nicht nur als Violinist die erste Geige spielen wird.

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Foto: Hansestadt Lüneburg




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