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Zusätzliche Impfstoff-Lieferung: Jetzt mobil in Kaltenmoor und Am Weißen Turm impfen lassen

Stadt und Landkreis LÜNEBURG. Gemeinsam starten Hansestadt und Landkreis Lüneburg jetzt eine mobile Impfaktion in den Quartieren Kaltenmoor und Am Weißen Turm. Schon in dieser Woche geht es los. Und zwar an folgenden Terminen:

Kaltenmoor:

–              Ökumenisches Gemeindezentrum St. Stephanus
–              Mittwoch, 30. Juni, bis Samstag, 3. Juli 2021
–              Täglich von 9 bis 18 Uhr

Am Weißen Turm:

–              „Eins A“, Hinter der Saline 1a
–              Montag, 5. Juli, und Dienstag, 6. Juli
–              Jeweils von 9 bis 18 Uhr

Für beide Quartiere gilt, dass Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot ohne Termin sowie kostenlos wahrnehmen können. Sie müssen lediglich einen Ausweis mit Foto und – wenn vorhanden – einen Impfausweis mitbringen. Fragen zur Impfung können jeweils vor Ort geklärt werden, es werden auch Kulturmittlerinnen und Kulturmittler im Einsatz sein, die übersetzen können.

„Wir wollen auf diesem Weg den Zugang zu Impfangeboten erleichtern“, erklärt die städtische Sozialdezernentin Pia Steinrücke. Gerade Menschen aus beengten und zum Teil prekären Wohnverhältnissen, Menschen aus ärmeren Milieus und Menschen mit Migrationshintergrund seien in besonderem Maße gefährdet, bei einer möglichen Infektion schwer an Corona zu erkranken. Das Impfangebot vor Ort werde deshalb gemacht, um allen Menschen den Zugang zum Impfen niedrigschwellig zu ermöglichen. „Soziale Unterschiede dürfen nicht dazu führen, dass ein Teil der Menschen abgehängt wird und einem besonders hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt ist“, so Pia Steinrücke.

Freuen sich auf den Start der Impfkampagne in Kaltenmoor: Quartiersmanager Uwe Nehring (von links), die städtische Sozialdezernentin Pia Steinrücke, Mirko Dannenfeld, Leiter des Impfzentrums, Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales beim Landkreis, sowie Pastor Andreas Stolze von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Stephanus und Bürgervertreterin Gertrud Sorich..

Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales beim Landkreis, bestätigt das und fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Hansestadt ein so unbürokratisches Angebot auf den Weg bringen können und dass wir dafür jetzt auch genügend Impfstoff zur Verfügung haben.“ Schon seit Beginn der Pandemie stellt der Landkreis regelmäßig mehrsprachiges Infomaterial bereit, um Sprachbarrieren abzubauen. Bei der Terminvereinbarung über die Impf-Hotline und das Impfportal entstehen diese aber weiterhin. „Diese Barrieren wollen wir mit der Aktion gerne abbauen. Hier können die Menschen vorbeikommen, sich beraten und impfen lassen und dann direkt ihren Zweittermin mitnehmen. Einfacher geht es kaum“, ist Yvonne Hobro überzeugt.

Entscheidend für den Erfolg des Projekts sind nun auch die Quartiersmanager, Bürgervertreter, nachbarschaftliche WhatsApp-Gruppen, Kitas, Schulen, Ärzte und Mundpropaganda. Zahlreiche Plakate weisen in beiden Quartieren auf die Impfaktion hin. In ausgewählten und stark frequentierten Betrieben und Einrichtungen ist zudem ein Kampagnenvideo zu sehen, in dem auch Personen aus den Quartieren mehrsprachig über das Angebot informieren. Hansestadt und Landkreis danken den jeweiligen Betrieben für ihre Kooperationsbereitschaft und hoffen auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Quartieren.

Zum Hintergrund: Die Impfkampagne war eigentlich schon im Mai dieses Jahres geplant. Damals fehlte es allerdings an Impfstoff, weshalb die Aktion zunächst auf Eis gelegt worden war. Kürzlich hat das Impfzentrum des Landkreises Lüneburg aber 1430 zusätzliche Dosen AstraZeneca aus einem Sonderkontingent des Landes Niedersachsen bekommen. Der Impfstoff ist mittlerweile vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung für die Impfung von allen Personen ab dem 18. Lebensjahr freigegeben. So kann das mobile Impfen in Kaltenmoor und Am Weißen Turm doch starten.

PR
Foto: Hansestadt Lüneburg




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