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Beliebte Erdbeerselbstpflücke geht in den Endspurt – Stabile Temperaturen lassen die süßen Früchte nach und nach abreifen

NIEDERSACHSEN. Der Sonnenschein und die warmen Temperaturen machen es möglich: Die Erdbeerfelder sind zur Selbstpflücke geöffnet und ermöglichen es Erdbeerliebhabern, sich auch unter Corona-Bedingungen einen Vorrat der süßen Früchte zu pflücken. Meist gibt es Mindestabnahmemengen, sodass eine weitere Verwendung über den Sonntagskuchen hinaus eingeplant werden sollte, empfiehlt das Landvolk Niedersachsen.

Aus den frischen Früchten lassen sich zum Beispiel leckere Marmeladen kochen, sie schmecken im Salat oder anderen herzhaften Gerichten und können sogar zu Erdbeerketchup oder Chutneys weiterverarbeitet werden. Im klassischen Erdbeer-Milchshake finden auch Früchte vom Vortag oder aus dem Froster Verwendung. Pro Kopf und Jahr werden in Deutschland laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung etwa drei Kilogramm Erdbeeren verzehrt.

„Im Moment wird die Sorte Elsanta gepflückt, die schmeckt super!“, freut sich Stefan Kock, der auf seinem Erdbeerhof in Lutten das Selbstpflücken direkt auf dem Feld noch die ganze Woche anbietet. Er ist froh, dass die große Hitze mit Temperaturen über 30 Grad Celsius erstmal vorbei ist. „Das Wetter spielt uns in die Karten“, sagt er. Denn die süßen Früchte reifen gleichmäßig ab und haben eine bessere Haltbarkeit als bei heißem Wetter. Der Landwirt schätzt die Selbstpflücke nicht nur aufgrund der eingesparten Lohnkosten, sondern auch wegen der Kundenfreundlichkeit: „Ich probiere ja auch gerne erst, bevor ich etwas kaufe“, hebt Kock hervor.

In Niedersachsen werden aktuell auf rund 4.000 Hektar Erdbeeren angebaut. Nach der Selbstpflücke geht es mit den Frigo-Erdbeeren weiter, die erst im Mai gepflanzt wurden. „Außerdem haben wir noch remontierende Sorten im Tunnel, die im Moment pausieren, aber bis Mitte September Früchte tragen“, erläutert Kock den weiteren Saisonverlauf. Neben dem Wetter gehören auch im zweiten Corona-Jahr die Hygienemaßnahmen und der große Einsatz in der Unterbringung der Erntehelfer zu den besonderen Herausforderungen der Landwirte. Vor allem, weil Wohncontainer derzeit vermehrt in Impf- oder Testzentren zum Einsatz kommen und daher knapp und teuer sind. „Wir testen alle zweimal die Woche und betreiben einen hohen Aufwand, um die Gruppen klein zu halten“, sagt Kock. Das ist ihm aber allemal lieber, als einen positiven Fall zu riskieren.

LPD
Foto: Landvolk Niedersachsen




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