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Die Küken sind los – Kinder der Kita Heidkamp hegten und pflegten Hühnereier im Brutkasten

LÜNEBURG. Aus einer offenen Holzkiste ist leises Piepen zu vernehmen. Ein Blick ins Innere der Kiste zeigt, wer für die Geräusche verantwortlich ist: 14 Küken laufen dort auf dem mit Stroh ausgelegten Boden umher. Eine Wärmelampe sorgt für die richtige Temperatur. Die Kinder der roten Gruppe in der städtischen Kita Heidkamp am Ginsterweg singen passend dazu ein Lied über Hühner. Sie haben sich gemeinsam mit den Erzieherinnen Ilka Eggers und Claudia Bartelt sowie Erzieher Marvin Oswald um Hühnereier gekümmert, die in einem Brutkasten ausgebrütet wurden. In der vergangenen Woche sind die Küken geschlüpft.

Kita Heidkamp rote Gruppe Küken Weg vom Ei zum Küken Kinder Kindertagesstätte Foto: Hansestadt Lüneburg

„21 Tage dauert das Brüten“, erzählt Leona mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Und Jonah berichtet stolz: „Wir haben die Eier immer gedreht und den Brutkasten gelüftet.“ Justus fügt hinzu: „Nur die letzten drei Tage durften wir den Kasten nicht öffnen, sonst wäre die Schale der Eier zu hart geworden. Dann wären die Küken nicht rausgekommen.“

Man merkt sofort: Die Kinder sind mit Begeisterung dabei und haben auch einiges gelernt. „Natürlich lernen sie ganz grundsätzlich den Werdegang vom Ei zum Küken“, erklärt Ilka Eggers. Doch es geht um mehr: darum, sich an Regeln zu halten, um Geduld, um Disziplin. „Auch der emotionale, soziale Aspekt spielt eine große Rolle. Wir haben das zusammen geschafft“, führt Ilka Eggers weiter aus.

Jeden Tag fieberten die Kinder dem 21. Tag entgegen. Dazu hatten sich die Erzieherinnen etwas Besonderes überlegt. Ein Kalender aus Legosteinen sollte die verstreichenden Tage für die Kinder noch anschaulicher machen. „Anfangs waren es 21 Steine, gelbe für die Wochenendtage, blaue für die Kita-Tage. Jeden Tag wurde es dann ein Stein weniger“, erläutert Claudia Bartelt.

Wie lange die Küken nun in der Kita bleiben, steht noch nicht fest. „Wir gehen so von zwei Wochen aus“, sagt Ilka Eggers. Im Anschluss kommen die Tierchen auf einen Bauernhof in Wittorf. Von dort hatte die Kita-Gruppe auch die Eier bekommen. „Uns war wichtig, dass die Küken danach in ein schönes Zuhause kommen“, betonen Ilka Eggers und Claudia Bartelt. Doch bevor es soweit ist, steht jetzt noch ein Highlight für die Kinder an: Sie dürfen sich Namen für die Küken ausdenken und diese taufen.

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Foto: Hansestadt Lüneburg




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