„Sicheres Öffnen – getestet in Lüneburg“: Hansestadt bewirbt sich als Modellkommune

LÜNEBURG. Die Entscheidung ist gefallen: Die Hansestadt Lüneburg bewirbt sich als Modellkommune für ein sicheres Öffnen von Handel und Gastronomie. Das hat der Verwaltungsausschuss heute (31. März 2021) am frühen Nachmittag in seiner Sondersitzung mit deutlicher Mehrheit entschieden. Die Verwaltung hatte zuvor das umfassende Konzept dafür vorgestellt. Die Bewerbung geht am heutigen Tag noch an das Niedersächsische Sozialministerium.

Das Modellprojekt kommt – sofern die Hansestadt Lüneburg ausgewählt wird – für Betriebe und Einrichtungen in Frage, die in dem rot umrandeten Gebiet liegen.

Das Modellkonzept sieht unter dem Titel „Sicheres Öffnen – getestet in Lüneburg“ eine erweiterte Testpflicht vor – mehrere Teststationen rund um die Innenstadt sollen dafür eingerichtet werden – sowie die elektronische Kontaktnachverfolgung. Der Zutritt zu Betrieben, die nur im Rahmen des Modellprojekts öffnen dürfen, ist ausschließlich nach einem negativen Corona-Test und mit dem „Lüneburger Tagesticket“ gestattet. Zur Kontaktnachverfolgung kommt flächendeckend die Luca-App zum Einsatz. Das gilt auch für die Außengastronomie.

Buchhandel, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und andere Betriebe, die auch zuvor laut Corona-Verordnung schon regulär öffnen konnten, sind von der Regelung ausgenommen. Die Hansestadt bittet aber im Sinne des Infektionsschutzes alle Betriebe im Modellbereich darum, sich freiwillig an dem Konzept zu orientieren. Alle Informationen und die Selbstverpflichtungserklärung der Betriebe für die Teilnahme finden sich auf www.hansestadtlueneburg.de

In Absprache mit dem Landkreis Lüneburg sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Einzelhandel und Gastronomie wurde der 12. April 2021 als frühestmöglicher Starttermin für das Lüneburger Modellprojekt festgelegt, Laufzeit drei Wochen. Die Entscheidung, ob die Hansestadt Lüneburg das geregelte Öffnen tatsächlich modellhaft erproben darf, trifft das Land am Samstag, 3. April.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge sagte: „Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben, und möchten gern Modellkommune werden, weil es für unsere lokale Wirtschaft in der Innenstadt und viele Menschen vor Ort eine Perspektive schafft.“

Wenn das Go vom Land kommt, soll die Öffnung der Innenstadt in zwei Stufen erfolgen. In der ersten Stufe haben nur Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Lüneburg Zugang zum Tagesticket. Dies dient dazu, Erfahrungen in den Abläufen zu sammeln und die vorhandenen Testkapazitäten zu prüfen. Sofern sich alles einspielt, ist auch die Öffnung für auswärtige Besucherinnen und Besucher geplant.

PR
Grafik: Hansestadt Lüneburg





Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service".



Anzeige


Anzeige