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LÜNEBURG. Am Neujahrstag erhielten 40 Bewohnerinnen und Bewohner sowie drei Mitarbeitende des Posener Altenheims in Lüneburg als erste Menschen im Landkreis Lüneburg die COVID-19-Impfung. Für die Pflegeeinrichtung eine gute Nachricht zum Jahresbeginn: „Das ist ein hoffnungsvoller Start ins Jahr 2021 für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch fürs Personal“, sagt Einrichtungsleiterin Sabine Andersen, die selbst ebenfalls geimpft wurde. „Die Impfbereitschaft ist groß. Besser hätten wir es uns nach den letzten schweren Wochen kaum wünschen können.“ Am kommenden Donnerstag – dem ursprünglich geplanten Termin – stehen in dem Heim weitere Impfungen für Bewohner und Mitarbeitende an.

Listen abhaken, Papiere sortieren, Impfstoff vorbereiten, Arztgespräche führen – bevor die Impfung in Sekundenschnelle verabreicht werden kann, gibt es Einiges zu tun. Im Posener Altenheim lagen die Unterlagen schon vorbildlich bereit, als das Mobile Impfteam des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) mit dem Leiter des Impfzentrums, Mirko Dannenfeld, eintraf. Bereits Mitte Dezember 2020 hatten die Beteiligten – oft auch gesetzliche Betreuer – Informationsmaterial und Fragebögen mit Einverständniserklärung erhalten. Nun konnte der Impfstoff aus der Kühlung portionsweise angemischt werden, zum Impfen besuchte das Team die Bewohnerinnen und Bewohner auf den Zimmern. Eine der Ersten, die den ersehnten Piks in den Arm erhielten, war Bewohnerin Lore Oppermann: „Wir sind froh, dass wir die Impfung bekommen.“ Dahinter steckt der Wunsch, sich nicht mehr mit dem Virus anstecken zu können und wieder mehr Bewegungsfreiheit zu gewinnen. „Mal wieder selbst in die Stadt gehen, das wäre schön“, so die 84-Jährige, die auch im Heimbeirat aktiv ist. In etwa zwei Wochen, wenn die zweite Impfung erfolgt ist, könnte dieser Traum absehbar in Erfüllung gehen.

Gegen 17 Uhr traf das Mobile Impfteam wieder im Impfzentrum ein mit der Botschaft: Mission für Neujahr erfüllt. Mirko Dannenfeld und das dreiköpfige Impfteam mit Impfarzt Dr. Sebastian Graefe, Frank Maruhn und Sebastian Hahn vom ASB ziehen eine positive Bilanz: „Wir sind froh, dass die Impfungen endlich losgehen. Alles hat gut geklappt – das Heim war sehr gut vorbereitet. Für uns war der Termin auch hilfreich, um die Abläufe durchzuspielen.“ Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer, der den Impfstart vor Ort beobachtete, dankte der Heimleitung: „Wir sind dankbar, dass wir so kurzfristig kommen durften.“ Das Land hatte den Impfstoff am 30. Dezember 2020 kurzfristig angeboten, der Landkreis hatte daraufhin beim Heim nachgefragt, ob ein Impfstart bereits am 1. Januar 2020 möglich sei.

In der kommenden Woche geht es dann richtig los: Ab Dienstag (5. Januar 2021) sind alle drei Mobilen Impfteams für den Landkreis Lüneburg unterwegs und impfen Bewohnerinnen und Bewohner in den Alten- und Pflegeeinrichtungen. Die knapp 1.000 Impfportionen, die das Land Niedersachsen kurzfristig zu Silvester geliefert hatte, zu den Patientinnen und Patienten zu bringen, dürfte etwa eine Woche dauern. Dann wird die nächste Lieferung benötigt, denn alleine in den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Lüneburg wollen sich schätzungsweise 3.000 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Weitere Informationen zum Corona-Virus in der Region gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

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