Parken in Lüneburg ab sofort per Smartphone-App möglich

LÜNEBURG. Autofahrerinnen und Autofahrer in Lüneburg können ihre Parkscheine ab sofort auf allen städtischen Parkplätzen mit dem Smartphone lösen. Alles, was sie dafür brauchen, ist eine App des schwedischen Unternehmens „Parkster“.

„Das Smartphone ist heute praktisch überall präsent. Mit dem digitalen Parkschein schaffen wir eine zeitgemäße Alternative zum Bargeld“, sagt Markus Moßmann, Verkehrsdezernent der Hansestadt Lüneburg. „Die Bürgerinnen und Bürger können ihren Parkschein jetzt einfach mit ihrem Handy lösen und im Rahmen der Parkhöchstdauer auch aus der Ferne verlängern, wenn es beim Einkaufen oder im Wartezimmer einmal länger dauert.“

Nun kann es losgehen mit dem Handyparken in Lüneburg: Über den Start freuen sich (von links) Verkehrsdezernent Markus Moßmann, Parkster-Geschäftsführer Patrik Lundberg, Petra Kumpf und Michael Anders vom Bereich Ordnung der Hansestadt, sowie Jens-Peter Schultz, Vorsitzender des städtischen Verkehrsausschusses.

Grün-weiße Schilder weisen Autofahrer inzwischen an allen städtischen Parkscheinautomaten auf die neue Möglichkeit hin – und diese wird zum Start auch schon gut angenommen, berichtet Michael Anders aus dem Bereich Ordnung der Hansestadt. „Noch vor dem offiziellen Start gab es elf Parkvorgänge am Dienstag und 52 am Mittwoch, heute haben in den ersten zwei Stunden schon 30 Autofahrer die App genutzt.“ Ein Parkschein aus Papier ist damit nicht mehr nötig. Wer sein Ticket dennoch ganz klassisch am Automat ziehen will, kann das natürlich weiterhin tun. Bezahlt wird dann wie gewohnt mit Münzgeld oder mit der EC-Karte.

Petra Kumpf hat die ersten Parkscheinkontrollen seit Einführung der App schon hinter sich: „Wenn kein Parkschein im Auto liegt, gebe ich auf meinem Erfassungsgerät, das per Schnittstelle mit der App verbunden ist, das Kennzeichen ein“, erklärt die Mitarbeiterin des städtischen Verkehrsaußendienstes. „So sehe ich sofort auf einen Blick, ob ein digitales Parkticket gelöst und ob die Parkzeit bereits überschritten wurde. Dadurch komme ich schneller voran. Denn normalerweise müsste ich bei meinen Kontrollen einige Minuten warten – der Fahrzeughalter könnte das Ticket ja gerade am Automaten lösen.“

Patrik Lundberg, Geschäftsführer der Parkster Deutschland GmbH, freut sich, dass Lüneburg nun zu den rund 160 deutschen Städten und Gemeinden zählt, die die Software nutzen: „Meine Heimat war über die Hanse früher schon eng mit Lüneburg verbunden. Nun nehmen wir diese Verbindung auf andere Art und Weise wieder auf.“

So funktioniert das Smartphone-Parken für Autofahrer: Die App kann auf Google Play (für Android-Endgeräte) sowie im App Store (für das iPhone) kostenlos heruntergeladen werden. Für den Parkvorgang gibt der Autofahrer sein Kennzeichen und die Parkdauer in der App auf seinem Smartphone ein. Per Klick kann er bei Bedarf seinen Parkschein im Rahmen der Parkhöchstdauer verlängern. Kehrt er früher zu seinem Fahrzeug zurück, beendet er den digitalen Parkschein vorzeitig und spart so unnötige Parkgebühren.

Die Eingabe sensibler Kontodaten in der App ist übrigens nicht erforderlich. Bezahlt wird auf Rechnung oder mit Kreditkarte. Der Autofahrer erhält hierzu von Parkster per Post oder E-Mail eine monatliche Rechnung, die detailliert seine Parkvorgänge auflistet. Zusätzliche Gebühren für das private Parken per App für den Autofahrer entstehen nicht.

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Foto: Hansestadt Lüneburg

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