Schutzmasken und Spuckschutz: Hansestadt bereitet sich auf Öffnung von Behörden, sozialen Einrichtungen und Geschäften vor

Schutzmasken und Spuckschutz: Hansestadt bereitet sich auf Öffnung von Behörden, sozialen Einrichtungen und Geschäften vor

16. April 2020 Aus Von Uelzener Presse

LÜNEBURG. Die erste Teillieferung ist fertig und bereit für ihren Einsatz: Von den 3000 Stoffmasken, die die Hansestadt Lüneburg bei dem Lüneburger Unternehmen Baumeister Programm bestellt hat, konnte Mitarbeiterin Helene Leue jetzt den ersten Karton Masken an die Hansestadt übergeben. Rund 200 bis 300 solcher Stoffmasken werden derzeit täglich in dem Unternehmen angefertigt. „Bei dem Stoff handelt sich um ein Atlasgewebe, das besonders dicht ist“, erklärt Leue. Auch sei der Stoff darauf ausgerichtet, besonders heiß gewaschen zu werden, so dass die Masken mehrfach verwendbar sind.

Zur Verfügung stehen sollen die Masken künftig vor allem städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sozialen Bereichen und überall dort, wo es einen Kundenkontakt gibt. Aber auch in anderen Bereichen sollen Mitarbeitern, die gerne eine Maske oder Handschuhe tragen möchten, solche zur Verfügung stehen, betont Oberbürgermeister Ulrich Mädge. „Neben den Stoffmasken haben wir 50 000 medizinische Masken für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestellt, um ausreichend Schutzmaterialien vorrätig zu haben, wenn die Einrichtungen schrittweise wieder öffnen“.

Darüber hinaus hat die Stadt Spukschutzaufsteller für Bereiche bestellt, in denen es einen erhöhten Publikumsverkehr gibt, zum Beispiel im Bürgeramt oder in der Ratsbücherei. „Hier haben die Firmen zugesagt, ab dieser Woche zu liefern, wir hoffen, dass der Zeitplan eingehalten werden kann“, so Mädge. Dem Rathauschef ist es wichtig, so gut wie möglich vorbereitet zu sein auf die nächsten Wochen. „Wenn es zu Lockerungen kommt, muss der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Bürgerinnen und Bürger oberste Priorität haben.“

Weitere 50000 einfache Mund-Nasen-Schutzmasken werden durch die Lüneburg Marketing GmbH beschafft. Sie sollen übergangsweise gegen Gebühr an kleine Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden. Den Hintergrund erklärt LMG-Chef Lars Werkmeister: „Die großen Bestellmengen, die von den Herstellern vorgegeben werden, können kleinere Unternehmen nicht finanzieren. Hier wollen wir helfen, indem wir eine größere Menge bestellen und dann verteilen.“

PR
Fotos: Hansestadt Lüneburg





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