Lokale Informationsveranstaltung für Amts- und Mandatsträger sowie in der Öffentlichkeit stehende Personen

LÜNEBURG. Auf Initiative des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und als Ausfluss der landesweiten Informationskampagne der Niedersächsischen Landesregierung zur “Sicherheit von Amts- und Mandatsträgerinnen und -trägern sowie in der Öffentlichkeit stehenden Personen” hatte die Polizei am gestrigen 17.02. verschiedenste Amts- und Mandatsträger vom Gemeindebürgermeister, Samtgemeindebürgermeister, Oberbürgermeister, Fraktionsvorsitzende im Kreistag bis hin zu den Landtags- und Bundestagabgeordneten aus dem Landkreis Lüneburg zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Gut 70 Amts- und Mandatsträger, weitere leitende Mitarbeiter von verschiedensten Ämtern, Behörden, der Justiz, von Hilfs- und Rettungsorganisationen, der Bundeswehr und örtlichen Kliniken waren der gemeinsamen Einladung des Lüneburger Landrats, Jens Böther und des Polizeipräsidenten, Thomas Ring, gefolgt und verfolgten die kurzweilige Veranstaltung in den Räumen der Lüneburger Feuerwehr – Stadtmitte.

Mit den gemeinsamen Veranstaltungen auf Ebene der jeweiligen Landkreise möchte die Polizei auch Mandatsträgerinnen und -träger sowie politisch Aktive auf lokaler Ebene sowie in den kleineren Kommunen zu erreichen.

Polizeipräsident Thomas Ring richtete sich ins einem Grußwort direkt an die Zuhörerinnen und Zuhörer: “Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Sie! Sie sollen heute die Möglichkeit bekommen, Ihre Fragen zu stellen und Ihre Erfahrungen oder auch Ängste zu schildern. Sie haben dazu die Möglichkeit, im Laufe des Nachmittags, Ihre regionalen Ansprechpartner kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Beleidigungen, Bedrohungen und Hetze sind mittlerweile keine Besonderheiten mehr und gehören – leider – schon zur Tagesordnung. Die Anonymität im Netz bietet einen Nährboden für Hasskommentare oder sogar Morddrohungen, die sich immer wieder sowohl gegen Repräsentanten des Staates als auch gegen Ehrenamtliche richten.”

Während der gut zweistündigen Veranstaltungen gaben Mitarbeiter aus dem Fachbereich polizeilicher Staatsschutz und Prävention sowie des Niedersächsischen Verfassungsschutzes einen Überblick über wesentliche Entwicklungen und Erkenntnisse im Bereich des Extremismus sowie der politisch motivierten Kriminalität auch mit regionalem Bezug. Dabei erhielten die Teilnehmenden Hinweise und Verhaltensempfehlungen sowie den Kontakt mit ihren direkten polizeilichen Ansprechpartnern.

Weitere Informationsveranstaltungen der hiesigen Polizeiinspektion in den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg folgen im Monat März.

PR

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