Mann von Regionalbahn erfasst

HAMBURG. Ein Mann lief vermutlich aufgrund überhöhten Alkoholkonsum torkelnd auf dem Schotterbett entlang des Bahngleises. Durch eine von hinten nahende Regionalbahn wurde der Mann erfasst und tödlich verletzt.

Am 01.12.2019 gegen 07:45 Uhr torkelte ein 20-jähriger eritreischer Staatsangehöriger auf dem Schotterbett entlang des Bahngleises der Strecke Lübeck – Hamburg.

In Höhe des S-Bahnhofs Landwehr wurde der junge Mann durch die aus Lübeck kommende Regionalbahn 21357 rückwärtig erfasst und tödlich verletzt.

Aufgrund der Spurenlage geht die Bundespolizei Hamburg zum jetzigem Stand der Ermittlungen von einem Unfall unter Alkoholeinfluss aus.

Die Fernbahnstrecke musste für eine Dauer von fast einer Stunde gesperrt werden, die S-Bahnstrecke für eine Dauer von ca. 45 Minuten.

In der betroffenen Regionalbahn befanden sich zum Unfallzeitpunkt ungefähr 30 Reisende. Durch die vom Triebfahrzeugführer eingeleitete Schnellbremsung wurde augenscheinlich kein Fahrgast verletzt.

Aus gegebenem Anlass weist die Bundespolizei Hamburg erneut eindringlich darauf hin, dass der Aufenthalt im Gleisbereich verboten ist und oftmals tödlich endet.

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