Balkonkraftwerk gerät in Hohenbostel in Brand – 44 Einsatzkräfte vor Ort
Ein Schwelbrand an einem Wechselrichter eines Balkonkraftwerks hat einen Feuerwehreinsatz im Bienenbütteler Ortsteil Hohenbostel ausgelöst. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das Wohngebäude verhindert werden.



Nach Angaben der Feuerwehr geriet ein Wechselrichter eines Balkonkraftwerks auf dem Dachboden eines Einfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache in Brand (Schwelbrand). Beim Eintreffen der Feuerwehr handelte es sich um einen Schwelbrand im Bereich der Anlage.
Zwei Trupps unter Atemschutz gingen auf den Dachboden vor und brachten den betroffenen Wechselrichter ins Freie. Dort wurde das Gerät abgelöscht. Da sich in der Anlage ein Lithium-Ionen-Akku befand, waren besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Der Akku wurde in ein mit Wasser gefülltes Fass gelegt, um ihn dauerhaft zu kühlen und ein erneutes Entzünden zu verhindern.
Gefahrguteinsatz wegen Lithium-Ionen-Akku
Durch den verbauten Lithium-Ionen-Akku entwickelte sich der ursprünglich als Brand der Stufe B2 gemeldete Einsatz zu einem Gefahrguteinsatz. Solche Akkus können nach einem Brandereignis durch chemische Reaktionen erneut Hitze entwickeln und wieder entzünden.
Parallel zu den Löscharbeiten wurde das Wohnhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet, um den entstandenen Rauch aus dem Gebäude zu entfernen.
Schnelles Eingreifen verhindert größeren Schaden
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bienenbüttel und Hohenbostel, der Gemeindebrandmeister sowie dessen Stellvertreter, der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes und die Polizei. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte vor Ort.
Die Einsatzleitung lag bei Tom Benninghoven von der Feuerwehr Hohenbostel.
Nach ersten Einschätzungen konnte durch die schnelle Alarmierung und das zügige Vorgehen der Einsatzkräfte eine Ausbreitung des Brandes auf das Gebäude verhindert werden. Dadurch blieb den Bewohnern nach Angaben der Feuerwehr voraussichtlich ein deutlich höherer Sachschaden erspart. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar.
Redaktion
Uelzener Presse
Fotos:
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.



