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Polizei warnt vor Schockanrufen im Landkreis

Landkreis LÜNEBURG. Zu mehreren Schockanrufen kam es im Laufe des 12.01. im gesamten Landkreis Lüneburg. Vermehrt wurden zudem Bürger aus Adendorf durch die Unbekannten kontaktiert. Hierbei wurde häufig das Telefonat mit einer weinenden, weiblichen Stimme begonnen, welche unter anderem „Mama“ sagte. Dann wurde das Telefonat an einen vermeintlichen Polizeibeamten übergeben, welcher von einem tödlichen Verkehrsunfall erzählte und mitteilte, dass eine Kaution bezahlt werden müsse, um eine Untersuchungshaft abzuwenden.

Viele Angerufene erkannten den Betrugsversuch sofort und beendeten das Gespräch. Eine lebensältere Dame aus Adendorf glaubte dem Anrufer die Geschichte und übergab noch während des Telefonats unter anderem einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei auch an Kinder, Lebenspartner und Angehörige von älteren Menschen: „Sprechen Sie aktiv über diese Betrugsmaschen und vereinbaren Sie Verhaltensweisen bzw. Gespräche miteinander bei möglichen Anrufen! Werden Sie aktiv! Es ist Ihr Erbe/Vermögen, welches in die falschen Hände gerät.“

Hier einige Tipps zum Schutz:

  • Seien Sie misstrauisch
  • (be-) Sprechen Sie (sich) mit Ihren Angehörigen – Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Geben Sie Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften,
    Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

ots




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