Schwerpunkt auf Prävention und Opferschutz – Organisatorische Änderungen im Justizministerium

Schwerpunkt auf Prävention und Opferschutz – Organisatorische Änderungen im Justizministerium

23. Februar 2021 Aus Von Uelzener Presse

NIEDERSACHSEN. Das Niedersächsischen Justizministerium rückt seinen Fokus noch stärker auf die Themen „Prävention und Opferschutz“. Aus diesem Grund wird zum 1. März 2021 eine gleichnamige Referatsgruppe mit drei Referaten eingerichtet. Das Justizministerium trägt damit der gewachsenen gesellschaftlichen Bedeutung dieser Themen auch organisatorisch Rechnung.

Justizministerin Havliza: „Wir wollen die Menschen vor Straftaten schützen. Und diejenigen, die Opfer einer Straftat geworden sind, möchten wir bestmöglich unterstützen. Deshalb sollen die Themen Kriminalprävention und Opferhilfe im Justizministerium weiter gestärkt und noch besser miteinander verzahnt werden. Schreckliche Anlässe für die Auseinandersetzung mit diesen Themen gibt es leider genug, ich denke hier vor allem an die Opfer und Betroffenen von sexualisierter Gewalt. So haben uns die zuletzt bekannt gewordenen Fälle des sexuellen Kindesmissbrauchs in Lügde, Bergisch Gladbach und Münster nachhaltig erschüttert.“

Die neue Referatsgruppe wird insgesamt drei Referate umfassen. Ein neues Referat wird sich mit den Fragen der justiziellen Angelegenheiten des Opfer­schutzes sowie der Opferhilfe befassen, insbesondere auch mit der Umsetzung der justiziellen Aspekte der Präventions- und Lügde-Kommission, um damit den Stellenwert des Schutzes kindlicher Opfer zu erhöhen. Auch die Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für Opfer­schutz ist hier angesiedelt.

Das zweite Referat befasst sich mit der Prävention von politisch und religiös motiviertem Extremismus und mit Demokratieförderung, außerdem ist hier die Geschäftsstelle des Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens angesiedelt.

Das dritte Referat umfasst die Geschäftsführung und die Geschäftsstelle des Landespräventionsrats, die kommunale Kriminalprävention, die Fachstelle Opferschutz, die Koordinierungsstelle häusliche Gewalt sowie das Thema Qualifizierung und Wissenstransfer in der Kriminalprävention. Ein Stellenaufwuchs ist mit der Umorganisation nicht verbunden.

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