Große Unterstützung für Antrag aus Niedersachsen für Mehrgenerationenhäuser

NIEDERSACHSEN. Die Förderung der Mehrgenerationenhäuser soll langfristig gesichert werden. Für diese Aufforderung an den Bund hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann bei der Konferenz der Jugend- und Sozialminister in Weimar die Unterstützung aller Bundesländer sowie viel Zustimmung erhalten. „Die Mehrgenerationenhäuser leisten einen großen, unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – sie müssen weiter gefördert werden, die Träger und Kommunen brauchen Planungssicherheit“, so Ministerin Carola Reimann: „Die Förderung der Mehrgenerationenhäuser muss über 2020 hinaus gesichert werden.“ Dazu müsse die Förderrichtlinie „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ frühzeitig verlängert werden. Auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hob die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser hervor.

Die bestehende Rahmenvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser wird laut JFMK-Beschluss als gutes Instrument bezeichnet. Um jedoch den Bestand der Mehrgenerationenhäuser dauerhaft zu gewährleisten, sollten auch andere Instrumente geprüft werden – wie zum Bespiel eine gesetzliche Regelung nebst Stiftungslösung, entsprechend der Regelung bei den Frühen Hilfen.

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