Bombe um 16:25 Uhr entschärft
LÜNEBURG. Eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg stellten Arbeiter in den Morgenstunden des 16.08.18 bei Bauarbeiten im Bereich Spechtsweg/Eulenweg fest. Die Polizei sperrte in der Folge den Fundort ab und alarmierte Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungs-dienstes. Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine 75 kg Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die noch am 16.08. vor Ort „unschädlich“ gemacht werden musste. Die Einsatzkräfte bereiteten die Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für die Entschärfung (im 500 m-Radius) vor. Betroffen waren davon gut 560 Bewohner im nördlichen Ortsteil Wilschenbruch sowie teilweise Wohnhäuser westlich des Deutsch-Evern-Wegs. Auch die Bahnlinien Lüneburg – Uelzen und Lüneburg – Dannenberg mussten für die Entschärfung kurzzeitig voll gesperrt werden.
Nach Räumung des Bereichs konnte Sprengmeister Michael Tillschneider vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen die Fliegerbombe um 16:25 Uhr unschädlich machen. Insgesamt waren mehr als 130 Einsatzkräfte von Polizei (u.a. Bereitschaftspolizei Lüneburg), Stadt Lüneburg, Rettungsdienste und Feuerwehr für die Sicherheit der Lüneburger Bürgerinnen und Bürger im Einsatz.
ots
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