Dienstag, 13. Oktober 2026

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Sinnlose Zerstörung der Fahrkartenautomaten in Ashausen, Meckelfeld und Bardowick

UELZEN/LÜNEBURG/ESCHEDE. Breits drei Mal wurden die Fahrkartenautomaten des metronom in Ashausen vollständig zerstört, vier Mal stark beschädigt. Alle diese sieben Fälle von Vandalismus waren völlig sinnlos – denn das erhoffte Geld aus den Automaten konnten die Täter nicht erbeuten.

Dafür unterliegen die Täter nun der Strafverfolgung durch die Behörden und alle Fahrgäste aus Ashausen können keine Fahrkarte mehr kaufen.
2017 wurden bei metronom insgesamt 15 Fahrkartenautomaten beschädigt, davon 10 komplett zerstört. 2018 ist die Tendenz bisher unverändert.

Neben Ashausen sind auch Meckelfeld und Bardowick ein Brennpunkt der sinnlosen Zerstörungswut. Auch hier stehen zur Zeit keine Automaten.
Bis metronom die zerstörten Automaten ersetzen kann, wird es noch eine Weile dauern. „Wir haben schlicht keine Reservegeräte mehr, um die zer-störten Automaten zu ersetzen. Die neu bestellten Automaten werden erst Ende 2018 geliefert. An anderen Standorten Automaten abzubauen ist lei-der nicht möglich.“ erklärt Björn Pamperin, Pressesprecher des metronom.

Wie geht es bis dahin weiter?
Die Fahrgäste am Bahnsteig werden dort, wo eigentlich ein Automat ste-hen sollte, durch große Schilder informiert. Darauf heißt es: „… können Sie Ihre Fahrkarte im Zug kaufen. Bitte suchen Sie direkt beim Einsteigen unse-ren Fahrgastbetreuer an Bord auf“.

Das heißt: ganz normal in den Zug einsteigen, Fahrgastbetreuer anspre-chen und die gewünschte Fahrkarte ohne Aufpreis direkt im Zug kaufen.
„Niemand in Ashausen, Meckelfeld oder Bardowick muss sich Sorgen ma-chen, dass er schwarz fährt. Wenn die Automaten am Bahnhof fehlen, ver-kaufen wir die Fahrkarten selbstverständlich im Zug“ erklärt Björn Pamperin.

PR

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