3. HVB-Runde: Flusslandschaft Elbe setzt auf starke Marke, bessere Daten und regionale Zusammenarbeit
Die Flusslandschaft Elbe GmbH gemeinsam mit den Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten ihrer Trägerkommunen eine positive Zwischenbilanz zur touristischen Entwicklung der Region gezogen. Im Mittelpunkt standen die Fortschritte bei der Dachmarke „Erlebnis Elbe“, aktuelle Marketingerfolge, die laufende Gästebefragung sowie die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre.
Gastgeber des Treffens war in diesem Jahr der Landkreis Lüneburg. „Die Flusslandschaft Elbe ist in den Köpfen der Menschen angekommen – die Region hat sich in den letzten Jahren eine deutlich stärkere Präsenz erarbeitet“, fasste Landrat Jens Böther die aktuelle Entwicklung zusammen.
Ein bedeutender Meilenstein dafür ist die konsequente Weiterentwicklung der Dachmarke „Erlebnis Elbe“. Mit einem neuen Logo, einer abgeschlossenen Markenidentität, einer modernen Website sowie neuen Vertriebs- und Marketingmaterialien verfügt die Region über alle Grundlagen für den Erfolg. Die neue Website ist seit Mai 2026 online und dient als zentrale Plattform für Gäste, Einheimische über touristische Informationen.
„Mit der Marke Erlebnis Elbe haben wir ein starkes Fundament geschaffen, das unsere Region nach außen sichtbar macht und gleichzeitig die Zusammenarbeit innerhalb der Region stärkt“, erklärt Ellen Kartenbeck, Geschäftsführerin der Flusslandschaft Elbe GmbH. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle Partner die Dachmarke noch konsequenter nutzen und gemeinsam kommunizieren. Nur so können wir die volle Strahlkraft der Region entfalten.“ Deswegen nehmen regelmäßig auch alle Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Landräte, die sogenannten Hauptverwaltungsbeamtinnen (HVBs), an den Treffen der Flusslandschaft Elbe teil, die dann „HVB-Runden“ heißen.
Auch die aktuellen Marketingzahlen zeigen eine erfreuliche Entwicklung. Von Januar bis August 2026 erreichten die Social-Media-Kanäle der Flusslandschaft Elbe insgesamt mehr als eine Million Aufrufe. Die neue Content-Strategie und ein erstmals eingesetzter Media-Plan sorgen für eine deutlich höhere digitale Sichtbarkeit der Region.
Ein weiterer Schwerpunkt der HVB-Runde war die laufende Gästebefragung, die seit Mai 2026 durchgeführt wird. Die erhobenen Daten sollen künftig eine fundierte Grundlage für touristische Entscheidungen und das neue Tourismuskonzept 2027 bis 2035 bilden. Erste Ergebnisse zeigen bereits die Bedeutung der Region als Reiseziel: Für die Flusslandschaft Elbe wurden nach LSN etwa 570.000 Übernachtungen einschließlich Camping erfasst.
„Tourismus braucht heute belastbare Daten. Mit der Gästebefragung über zwei Jahre schaffen wir erstmals eine fundierte Wissensbasis über die Bedürfnisse unserer Gäste. Diese Erkenntnisse werden entscheidend sein, um die touristische Entwicklung der kommenden Jahre gezielt zu steuern“, so Ellen Kartenbeck. „Deshalb sind wir auf die Unterstützung der Tourist-Informationen, unserer Vermieter, Hotels und aller touristischen Betriebe angewiesen.“
Darüber hinaus informierte die Flusslandschaft Elbe GmbH über ihre Beteiligung am Transformationsprozess der niedersächsischen Tourismusstrategie. Ziel ist es, die Interessen ländlicher Tourismusregionen aktiv einzubringen und die Voraussetzungen für künftige Fördermöglichkeiten zu klären. Gleichzeitig engagiert sich die Region in einem Modellprojekt der Metropolregion Hamburg zur nachhaltigen touristischen Mobilität. Dabei sollen unter anderem die Verknüpfung von Tourismus und Verkehrsplanung verbessert sowie neue Angebote für klimafreundliche Mobilität an ausgewählten „Willkommensorten“ entwickelt werden.
Auch das Ehrenamt soll künftig eine größere Rolle in der Flusslandschaft Elbe GmbH spielen. Geplant ist eine stärkere Einbindung engagierter Bürgerinnen und Bürger, beispielsweise bei der Pflege und Aufwertung von Rad- und Wanderwegen, aber auch für Hinweise der Verbesserung. Damit sollen regionale Verbundenheit und gemeinschaftliches Engagement weiter gestärkt werden. Interessenten sind herzlich willkommen!
Mit Blick auf die kommenden Jahre sieht die Geschäftsführerin die Region gut aufgestellt: „Wir haben viele wichtige Grundlagen geschaffen. Nun geht es darum, die Qualität weiter zu erhöhen, die Zusammenarbeit auszubauen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Unser Ziel bleibt eine starke, zukunfts- und ausbaufähige Tourismusregion, von der Gäste, Unternehmen und Einwohner gleichermaßen profitieren.“
Die nächste große Netzwerkveranstaltung der Region wird der Tourismustag am 18. Februar 2027 sein. Unter dem Motto „Erlebnis Elbe – Wirtschaft, Mensch & Zukunft“ sollen dort aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen des Tourismus diskutiert werden.
PR
Foto: Medienstürmer / unsplash
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