Deutschlandtour führt über Allgäu, München und Nürnberg
Wohin geht die Fahrt? Was steht am nächsten Tag auf dem Programm? Bei der Deutschlandtour vom 5. bis 11. Juli entschieden die Jugendlichen selbst. 14 Teilnehmende im Alter von 15 bis 18 Jahren waren mit drei Betreuern und zwei Kleinbussen unterwegs. In sieben Tagen legte die Gruppe rund 2.250 Kilometer zurück. Die Reise ist Teil des Ferienprogramms der Hansestadt Uelzen.






„Bei diesem Angebot geht es nicht allein um Reisen und Freizeit. Die Jugendlichen müssen ihre Wünsche äußern, Kompromisse finden und Entscheidungen als Gruppe treffen. So lernen sie, sich einzubringen und zugleich die Interessen der anderen zu respektieren“, so Christian Helms, Leiter der Kinder- und Jugendförderung der Hansestadt und Begleiter der Reise.
Erstes Ziel war der Große Alpsee im Allgäu. Dort begann die Tour gleich mit einer ungewöhnlichen Rettungsaktion: Einer Teilnehmerin war ihr Handy in den See gefallen. Die Gruppe fand das Gerät wieder. Es funktionierte weiterhin einwandfrei. Anschließend bezog die Gruppe die Falkenhütte. Sie liegt auf rund 1.500 Metern Höhe, nur wenige Meter von der österreichischen Grenze entfernt. Die nächste Wahl fiel auf die Rappenlochschlucht in Österreich und einen Badestopp am Bodensee. Zum Abschluss stieg die Gruppe auf den nahe gelegenen Falken-Berg und erlebte dort den Sonnenuntergang mit Blick auf den Bodensee.
Danach führte die Reise nach München. Auf dem Weg testeten die Jugendlichen eine Sommerrodelbahn am Alpsee und legten einen Zwischenstopp mit Blick auf Schloss Neuschwanstein ein. In München erkundeten sie die Innenstadt, die Allianz Arena sowie das Museum des FC Bayern München.
Weitere Stationen waren Nürnberg und Würzburg. Im mittelalterlichen Lochgefängnis unter dem Nürnberger Rathaus wurde es düster. In Würzburg erkundete die Gruppe am Abend die Stadt und das Volksfest. Die letzten Ziele waren Leutesdorf am Rhein und Kassel. Dort erfüllte sich ein großer Wunsch der Jugendlichen: Für zwei Stunden gehörte ihnen eine Kartbahn.
Bei der gemeinsamen Abschlussrunde blickten Jugendliche und Betreuungskräfte auf die Erlebnisse zurück. Die Bilanz fiel sehr positiv aus. „Die Gruppe hat viele Orte kennengelernt und es ist ihr gelungen, jeden Tag gemeinsam über Ziele und Aktivitäten zu entscheiden“, so Helms.
PR
Fotos: Hansestadt Uelzen
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