Stefan Romey erzählt Geschichte des Hamburgischen Krankenhauses im Bad Bevenser Griepe-Haus
Schwerpunkt ist die Entstehungsgeschichte. Der NS-Staat wollte für im Krieg verletzte „vollwertige“ Volksgenossen bombardierter Großstädte wie Hamburg im Umland Ersatzkrankenhäuser schaffen. Zunächst sollten „minderwertige“ Insassen von Heil- und Pflegeanstalten ermordet werden, um dort Krankenanlagen zu schaffen. Wo dieses nicht möglich war, wurden Barackenanlagen wie in Bevensen errichtet. Aus einer Sonderanlage 1943 entwickelte sich in Bad Bevensen im Laufe der Jahre ein gut funktionierendes Krankenhaus für die Stadt, für Hamburg und für den gesamten Landkreis Uelzen. Nach einer großen Krankenhausreform wurde es vor knapp 25 Jahren geschlossen Das Gelände neben der Klein-Bünstorfer Heide liegt jetzt brach. Es gibt viele Ideen, aber noch keinen endgültigen Plan, was dort geschehen soll. Nun sind Ideen gefragt.
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Foto: Mohamed_hassan / Pixabay
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