Freitag, 14. August 2026

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Stefan Romey erzählt Geschichte des Hamburgischen Krankenhauses im Bad Bevenser Griepe-Haus

Das Hamburgische Krankenhaus bestand in Bad Bevensen 60 Jahre – von 1943 bis 2003. Es war zeitweise der größte Betrieb in der Kurstadt. Viele Einwohnerinnen und Einwohner haben dort gearbeitet. Im Jahr 2009 wurden die Gebäude abgerissen. Heute ist nur noch Schutt zu sehen. Was bleibt in Erinnerung? Der Lokalhistoriker Stefan Romey hat die Geschichte dieses Krankenhauses erforscht und trägt sie am Mittwoch, 5. August, um 19 Uhr in der Bibliothek im Griepe-Haus vor. In seinem Vortrag berichtet er davon, warum und wie es entstand, wer es für wen baute und wer dort arbeitete.

Schwerpunkt ist die Entstehungsgeschichte. Der NS-Staat wollte für im Krieg verletzte „vollwertige“ Volksgenossen bombardierter Großstädte wie Hamburg im Umland Ersatzkrankenhäuser schaffen. Zunächst sollten „minderwertige“ Insassen von Heil- und Pflegeanstalten ermordet werden, um dort Krankenanlagen zu schaffen. Wo dieses nicht möglich war, wurden Barackenanlagen wie in Bevensen errichtet. Aus einer Sonderanlage 1943 entwickelte sich in Bad Bevensen im Laufe der Jahre ein gut funktionierendes Krankenhaus für die Stadt, für Hamburg und für den gesamten Landkreis Uelzen. Nach einer großen Krankenhausreform wurde es vor knapp 25 Jahren geschlossen Das Gelände neben der Klein-Bünstorfer Heide liegt jetzt brach. Es gibt viele Ideen, aber noch keinen endgültigen Plan, was dort geschehen soll. Nun sind Ideen gefragt.

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Foto: Mohamed_hassan / Pixabay

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