Tourist-Information Uelzen verkauft ab August keine RBB-Tickets mehr
Die Stadt- und Touristinformation Uelzen verkauft ab Freitag, 1. August, keine Fahrkarten der Regionalbus Braunschweig (RBB) mehr. Auch eine persönliche Beratung zu RBB-Tickets, Tarifen, Anschlüssen und Fahrplänen ist dort dann nicht mehr möglich. Grund ist, dass die RBB die Zusammenarbeit mit der Hansestadt Uelzen zum 31. Juli 2026 beendet und den Vertrag nicht verlängert hat.
Die Hansestadt Uelzen bedauert die Entscheidung der RBB. „Leider haben wir keine Gelegenheit erhalten, uns an dem Verfahren zur Neuorganisation des personenbedienten Vertriebs zu beteiligen oder ein eigenes Konzept vorzulegen“, erklärt Alexander Hass, Leiter des städtischen Eigenbetriebes Kultur, Tourismus und Stadtmarketing.
Die Stadt- und Touristinformation war seit dem 1. Januar 2019 Verkaufsstelle für Busfahrkarten. Sie hatte diese Aufgabe kurzfristig übernommen, nachdem das Reisezentrum der Deutschen Bahn den Verkauf von Busfahrkarten eingestellt hatte. Aus einer zunächst befristeten Lösung wurde eine Zusammenarbeit über mehr als sieben Jahre. In dieser Zeit verkaufte die Tourist-Information nicht nur Fahrkarten. Die Mitarbeitenden berieten täglich Bürgerinnen, Bürger und Gäste zu Verbindungen, Tarifen, Anschlüssen und Sonderangeboten. Viele Fahrgäste, besonders ältere Menschen, nutzten diesen persönlichen Service in der Innenstadt regelmäßig.
Für Fahrgäste bedeutet die Änderung: Wer ab August RBB-Fahrkarten kaufen möchte oder Fragen zu Tickets, Tarifen und Fahrplänen hat, findet eine Verkaufsstelle im Hundertwasser-Bahnhof Uelzen.
Die Stadt- und Touristinformation bleibt weiterhin Anlaufstelle für touristische Informationen, Veranstaltungen, Stadtführungen und Angebote der Hansestadt Uelzen.
PR
Foto: ChatGPT
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