SPD Bevensen-Ebstorf stellt 32-köpfige Liste für den Samtgemeinderat auf
Der SPD-Samtgemeindeverband Bevensen-Ebstorf hat seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Samtgemeinderatswahl gewählt. 32 Personen aus der gesamten Samtgemeinde wollen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Samtgemeinderat vertreten. Angeführt wird die Liste von Markus Krug aus Jelmstorf, der gleichzeitig als Samtgemeindebürgermeisterkandidat der SPD antritt.
Eine Liste für die ganze Samtgemeinde
Aus fast allen Gemeinden der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf treten Kandidatinnen und Kandidaten an. Die Liste vereint Menschen unterschiedlicher Generationen und Berufe: Polizeivollzugsbeamte, Lehrkräfte, Kaufleute, Studierende und Sonderpädagogen gehören ebenso dazu wie viele weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger. Auf den ersten fünf Plätzen kandidieren:
- Markus Krug, Jelmstorf
- Josephine Elsner, Wriedel
- Hannes Henze, Bad Bevensen
- Ilona Kaiser, Bad Bevensen
- Hans-Peter Hauschild, Ebstorf
Die vollständige Liste ist auf der Homepage der SPD-Ortsvereine Ebstorf und Bevensen einsehbar.
Feuerwehr: Wertschätzung muss gelebt werden
Ein zentrales Anliegen der SPD ist die Unterstützung der Feuerwehren in der Samtgemeinde. Als stellvertretender Gemeindeausbilder auf Samtgemeindeebene kennt Krug die Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Die zurückliegende Debatte um neue Feuerwehrhäuser hat gezeigt, dass Wertschätzung nicht immer selbstverständlich ist und ein Vermittler zwischen Politik, Verwaltung und Feuerwehr fehlt. Krug möchte das Vertrauen zwischen alle Beteiligten wieder stärken. „Die Feuerwehr leistet jeden Tag einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gemeinschaft – dieser Einsatz verdient nicht nur Dankesworte, sondern auch echten Respekt im politischen Miteinander“, betonte er. „Auch in finanziell schwierigen Zeiten gilt es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, statt gegeneinander zu arbeiten“, so Krug.
Familien stärken: Schwimmkurse, Ganztagsschulen und Vereinsleben
Auch das Thema Familie steht weit oben auf der Agenda der SPD. Krug setzt sich für einen schnellen Ausbau der Ganztagsschulen ein. Daneben will er das Angebot an Schwimmkursen für Kinder ausbauen. Beim Thema Vereine sieht er die Samtgemeinde vor allem als verlässlichen Partner: Ein gepflegtes Vereinskataster, ein fester Ansprechpartner und eine proaktive Zusammenarbeit sollen dafür sorgen, dass die Vereine die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Die finanzielle Förderung liegt zwar bei den Mitgliedsgemeinden, aber die Samtgemeinde soll durch gute Koordination einen entscheidenden Beitrag leisten. „Ob Ganztagsschule, Schwimmkurs oder Vereinssport: Die Samtgemeinde muss für Familien da sein und bessere Bedingungen schaffen“, sagte Krug.
Bürgerbeteiligung bei Photovoltaik und Windkraft
Beim Ausbau erneuerbarer Energien fordert die SPD mehr Mitsprache für die Bevölkerung. Krug kritisiert, dass beim aktuell diskutierten Verfahren zur Vergabe von Flächen für Photovoltaikanlagen das sogenannte Windhundverfahren zum Einsatz kommen soll. Dabei bekommt derjenige den Zuschlag, der zuerst einen Antrag stellt. Eine Verteilung auf die einzelnen Gemeinden findet nicht statt. Die Folge: Theoretisch könnten sehr große Flächen in wenigen Gemeinden entstehen, während andere vollständig leer ausgehen. „Ob Photovoltaik oder Windkraft – solche Entscheidungen müssen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden, nicht über ihre Köpfe hinweg“, forderte Krug. Er machte deutlich, dass die Samtgemeinde in den letzten Jahren die Einwohnerinnen und Einwohner zu selten eingebunden hat.
PR
Foto: Gemini
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