Montag, 13. Juli 2026

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Flaggentag der Mayors for Peace: Uelzen setzt Zeichen für friedliche Welt

Die Hansestadt Uelzen setzt am Mittwoch, 8. Juli, ein Zeichen gegen Atomwaffen. Vor dem Rathaus wird die Flagge „Mayors for Peace“ gehisst. Anlass ist der 30. Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag.  „Noch immer bedrohen mehr als 12.000 Atomsprengköpfe die Existenz der Menschheit“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. „Deshalb ist es wichtig, Flagge zu zeigen und gegen ein neues atomares Wettrüsten einzutreten.“

Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt engagiert sich für den Frieden.

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stellte am 8. Juli 1996 fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem bekräftigte er die Pflicht der Staaten zu Verhandlungen, die zu nuklearer Abrüstung unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.

Drei Jahrzehnte später ist diese Mahnung aktueller denn je. Atomwaffen spielen wieder eine stärkere Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik. Nach Schätzungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI verfügen die neun Atommächte noch immer über 12.187 Atomsprengköpfe. Friedensforschende warnen vor einem neuen nuklearen Wettrüsten.

Die Mayors for Peace:
Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Es setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein. Zugleich greift es aktuelle Fragen des friedlichen Zusammenlebens auf. Weltweit gehören 8.579 Städte in 166 Ländern dazu, darunter 931 Städte in Deutschland. Rund 600 deutsche Städte beteiligen sich in diesem Jahr am Flaggentag.

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Foto: Hansestadt Uelzen

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