Montag, 13. Juli 2026

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Landkreis Uelzen: Erste schwere Gewitter erreichen den Nordkreis

Nach einem der bislang heißesten Tage des Jahres erreicht die angekündigte Unwetterlage nun auch den Landkreis Uelzen. Für den Nordkreis hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstagnachmittag eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter herausgegeben. Gleichzeitig gilt weiterhin eine Warnung vor extremer Hitze. Die Meteorologen weisen darauf hin, dass Gewitter zwar örtlich sehr heftig ausfallen können, jedoch nicht den gesamten Landkreis gleichermaßen treffen werden.

Die Unwetterwarnung gilt zunächst von 16.34 bis 17.15 Uhr. Nach Angaben des DWD ziehen die Gewitter aus Südwesten heran. Dabei muss örtlich mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, schweren Sturmböen bis etwa 95 km/h (Windstärke 10) sowie Hagel mit Korngrößen von bis zu vier Zentimetern gerechnet werden.

Unwetter können örtlich sehr unterschiedlich ausfallen

Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass Gewitterlagen dieser Art sehr punktuell auftreten. Während einzelne Orte von Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen betroffen sein können, bleibt es wenige Kilometer weiter unter Umständen nahezu trocken. Dennoch können die Auswirkungen dort, wo Gewitter auftreten, erheblich sein.

Zu den möglichen Gefahren zählen Blitzschlag, umstürzende Bäume, herabfallende Äste oder Dachziegel sowie überflutete Straßen, Unterführungen und Keller. Zudem besteht auf vielen Straßen die Gefahr von Aquaplaning.

Der DWD empfiehlt, Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden und Schutz in festen Gebäuden zu suchen. Gewässer sollten gemieden sowie Zelte, Pavillons und andere frei stehende Gegenstände rechtzeitig gesichert oder abgebaut werden.

Extreme Hitze dauert weiter an

Unabhängig von der Unwetterwarnung gilt für den Landkreis Uelzen weiterhin eine amtliche Warnung vor extremer Hitze. Diese besteht am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 19 Uhr. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes handelt es sich bereits um den vierten Tag der Warnlage in Folge.

Die anhaltende Wärmebelastung kann insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige sowie kleine Kinder gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Empfohlen wird, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen zu vermeiden und Innenräume möglichst kühl zu halten.

Wetterlage bleibt angespannt

Mit den ersten Gewittern endet die Hitzewelle nicht unmittelbar. Auch in den kommenden Stunden können sich örtlich weitere Gewitter entwickeln. Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt deshalb, die aktuelle Warnlage aufmerksam zu verfolgen und sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen.

Redaktion
Uelzener Presse
Foto: FelixMittermeier / Pixabay

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