Freitag, 16. Oktober 2026

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„Ohne Worte“ – Von drei Personen angepöbelt und gegen Kopf geschlagen – Rettungssanitäter bedroht und gegen RTW gespuckt

Gegen einen 32-Jährigen sowie zwei noch unbekannte Begleiter ermittelt die Polizei nach einem Angriff auf einen 24-Jährigen wegen Körperverletzung. Die Männer hatten in den Abendstunden des 16.06.26 gegen 19:30 Uhr im Develangring den 24-Jährigen angepöbelt, in geschlagen und beleidigt.

Kurze Zeit später bedrohte der 32-Jährige gegen 20:00 Uhr auf dem Parkplatz des Einkaufsmarkts im Develangring einen Rettungssanitäter. Ergänzend spuckten alle drei Männer auch noch gegen den Rettungswagen des Sanitäters. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Dannenberg, Tel. 05861-98576-0, entgegen.

Hintergrund:

Die Polizei und restliche „Blaulichtfamilie der Region“ verurteilt das Verhalten nochmals auf das Deutlichste. „Wer diejenigen angreift, die für Recht und Ordnung einstehen, stellt nicht nur die Sicherheit der Einsatzkräfte infrage, sondern untergräbt das Fundament unseres demokratischen Zusammenlebens. Wir dürfen nicht zulassen, dass Respekt und Anstand gegenüber den Menschen, die täglich ihr Leben riskieren, verloren gehen“, sagt der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Polizeidirektor Oliver Suckow.

Parallel wird in diesem Zusammenhang auch nochmal an die Kampagne/Ausstellung des DGB sowie u.a. der Gewerkschaft der Polizei erinnert, die im Februar 2026 im Kreishaus in Lüchow (Landkreis Lüchow-Dannenberg) ausgestellt wurde. Diese machte auf Übergriffe und zunehmende Gewalt gegenüber Beschäftigten im öffentlichen und privaten Sektor aufmerksam. Feuerwehrleute und Polizisten werden angepöbelt, Krankenpfleger oder Behördenmitarbeitende bedroht, Verkehrsbeschäftigte angegriffen – diese und ähnliche Situationen seien für viele Menschen, die täglich Dienste für das Gemeinwesen leisten, traurige Realität, teilte der Landkreis mit. Die wachsende Alltagsaggression führt dem DGB zufolge außerdem dazu, dass auch Erkrankungen, Fluktuation und Personalmangel zunehmen – was wiederum das öffentliche Leben und die Versorgung beeinträchtigen könne.

ots
Foto: Hildesheimer Presse

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