Alkoholfahrten in Uelzen: Mehrere Verfahren nach Kontrollen und Unfall
Gleich mehrere alkoholisierte Verkehrsteilnehmer haben am Wochenende die Polizei in Uelzen beschäftigt. Neben zwei E-Scooter-Fahrern und einem Transporterfahrer geriet auch ein Fahrradfahrer ins Visier der Beamten. In allen Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
E-Scooter ohne Versicherung und unter Alkoholeinfluss
Bereits am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr kontrollierte die Polizei einen 57-jährigen Mann in der Veerßer Straße. Der Uelzener war mit einem E-Scooter unterwegs. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass für das Fahrzeug keine gültige Pflichtversicherung bestand.
Zudem bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,77 Promille. Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen den 57-Jährigen wurden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie ein Strafverfahren eingeleitet.
Transporterfahrer mit 1,33 Promille gestoppt
Wenige Stunden später kontrollierte eine Streifenbesatzung gegen 18.30 Uhr einen Transporterfahrer im Uelzener Stadtgebiet. Bei dem 54-jährigen Fahrer stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest.
Ein Atemalkoholtest ergab 1,33 Promille. Der Mann musste ebenfalls zur Blutentnahme auf die Polizeiwache. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Gegen den 54-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
E-Scooter-Fahrer mit 1,82 Promille unterwegs
In der Nacht zu Samstag fiel gegen 2.30 Uhr in der Ringstraße ein 37-jähriger E-Scooter-Fahrer durch seine unsichere Fahrweise auf. Die anschließende Kontrolle bestätigte den Verdacht der Beamten.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,82 Promille. Auch dieser Fahrer musste die Polizei zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwartet ebenfalls ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Fahrradfahrt endet im Graben
Am Samstagmorgen wurde die Polizei zu einem Fahrradfahrer gerufen, der in einem Graben gelandet war. Zeugen berichteten, der 37-jährige Uelzener habe zuvor in einer Tankstelle alkoholische Getränke konsumiert und anschließend seine Fahrt mit dem Fahrrad fortgesetzt.
Die Fahrt endete jedoch im Graben. Verletzt wurde der Mann nach Angaben der Polizei nicht. Ein Atemalkoholtest ergab allerdings einen Wert von 3,44 Promille. Während des Transports zur Dienststelle leistete der Mann Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Die anschließende Blutentnahme verlief ohne weitere Zwischenfälle. Gegen den 37-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Polizei weist auf Folgen hin
Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Alkohol am Steuer – unabhängig davon, ob Auto, Transporter, E-Scooter oder Fahrrad gefahren wird – erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Bereits bei E-Scootern gelten dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer. Neben Geldstrafen und Punkten in Flensburg können auch der Entzug der Fahrerlaubnis sowie strafrechtliche Konsequenzen drohen.
Redaktion
Uelzener Presse
Foto: Celler Presse
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