Sonntag, 18. Oktober 2026

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Themennachmittag in der Stadtbücherei: Wie Agrarreformen die Lüneburger Heide veränderten

„Bauernbefreiung und Agrarreformen in der Lüneburger Heide“ – so lautet der Titel des Vortrags, den Dr. Ulrich Brohm am Donnerstag, 4. Dezember, um 15 Uhr in der Bücherei der Hansestadt Uelzen hält. Der Eintritt ist frei.

Die Abbildung zeigt zwei Messgehilfen mit Messkette bei der Neuvermessung einer Wiese in der Innersteaue bei Hildesheim. Darstellung auf einer Karte von Johann Arnold Schaken, 1723 (Schneider/Seedorf, Titel; Original: Niedersächsisches Landesarchiv Hannover).

Brohm beschreibt, wie sich zwischen 1750 und 1870 das Leben auf dem Land grundlegend veränderte. Die sogenannte „Bauernbefreiung“ löste die Menschen aus der jahrhundertelangen Abhängigkeit von Grund- und Gutsherren. Gemeinschaftlich genutzte Flächen wurden neu aufgeteilt und Eigentum umgeordnet. Der Weg für eine marktorientierte Landwirtschaft öffnete sich. Keine Reform zuvor griff so tief in Alltag, Kultur und Wirtschaft der Dörfer ein. 

Brohm erklärt die soziale Gliederung der Landbevölkerung und die bäuerliche Wirtschaftsweise vor den Reformen und wirft einen Blick auf die gesetzlichen Grundlagen und die praktische Umsetzung der Bauernbefreiung. Den Abschluss bilden die Folgen der Agrarreformen für Wirtschaft und Gesellschaft.

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