Sonntag, 18. Oktober 2026

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Warntag: Am 12. September heulen auch im Landkreis Uelzen wieder die Sirenen  

Um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Öffentliche Alarmierung“ zu sensibilisieren, findet  am Donnerstag, 12. September 2024, im Landkreis Uelzen wieder ein sogenannter „Warntag“  statt. Konkret bedeutet dies unter anderem, dass die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle des  Landkreises ab 11 Uhr einen Probealarm über die digitalen Sirenen in den Samtgemeinden Aue,  Bevensen-Ebstorf, Suderburg und Rosche sowie in der Gemeinde Bienenbüttel und der  Hansestadt Uelzen auslösen wird. Die entsprechende Entwarnung ist gegen 11.45 Uhr geplant. 

Außerdem wird die Kommunikation zwischen dem Land Niedersachsen und den unteren  Katastrophenschutzbehörden erprobt. Dies erfolgt über Digitalfunk bzw. Satellitentelefone.  

Im Rahmen des bundesweiten Warntages wird darüber hinaus durch die nationale Warnzentrale  des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erneut „Cell-Broadcast“  getestet. Dabei handelt es sich um eine Technologie, bei der Nachrichten über das Mobilfunknetz  versendet werden. Das BBK kann damit Warnmeldungen an alle Mobilfunkgeräte schicken, die  die technischen Anforderungen erfüllen. Für die Bevölkerung sieht die Warnung wie eine  gewöhnliche SMS aus. Sie muss zum Lesen jedoch nicht erst geöffnet werden. Die Nachricht  wird direkt auf den Startbildschirm gepusht. 

Darüber hinaus werden alle an das Modulare Warnsystem „MoWaS“ angebundenen Warnmittel  und Warnmultiplikatoren zentral durch das BKK ausgelöst. Dies umfasst im Landkreis Uelzen  auch die Warn-Apps NINA, Katwarn und BIWAPP. Die Warn-Apps sind für IOS und Android  verfügbar und können kostenlos heruntergeladen werden. Rundfunk (Radio), Fernsehen und  Medien, die an MoWaS angeschlossen sind, nehmen ebenfalls an der Probewarnung teil. Zunehmende Unwettersituationen mit zum Teil katastrophalen Folgen für die Bevölkerung haben  gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige Warnung der Bürgerinnen und Bürger ist. 

Um eine zuverlässige Warnung gewährleisten zu können, soll im Rahmen des Aktionstages nicht  nur die technische Infrastruktur überprüft werden. Vielmehr verfolgt der bundesweite Warntag  zwei Hauptziele. Zum einen die technische Warninfrastruktur einer Belastungsprobe zu  unterziehen und zum anderen der Bevölkerung Informationen zum Thema Warnung und zu den  verschiedenen Wegen, über die die Behörden Warnungen versenden, zu vermitteln.  

Umfangreiche Hintergrundinformationen zum Thema finden sich im Internet auf der eigens durch  das BBK eingerichteten Seite https://warnung-der-bevoelkerung.de.

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Fotos:
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