Telekom startet Glasfaserausbau in Uelzen
Ein entscheidender Schritt in Richtung digitaler Zukunft: Die Telekom hat offiziell den Startschuss für den Glasfaserausbau in Uelzen gegeben. Bürgermeister Jürgen Markwardt betont die Bedeutung dieses Projekts für die Stadt und ihre Bewohner: „Die Datenautobahn ist heutzutage genauso essenziell wie ein gut ausgebautes Straßennetz. Der Glasfaserausbau ist ein Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“



Insgesamt sollen bis Anfang 2026 rund 9.200 Haushalte von der schnellen Internetverbindung profitieren. Projektleiter Andreas Lindenau zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind fest entschlossen, diesen Ausbau erfolgreich umzusetzen und den Bewohnern von Uelzen ein leistungsstarkes Internet zu bieten.“
Ein großer Vorteil des Ausbaus ist laut Regiomanagerin Sabine Köhler, dass die Kunden keine höheren Preise befürchten müssen. Zudem entfällt die Gebühr für den Hausanschluss, wenn man sich bereits während des Ausbaus anschließt. Für diejenigen, die noch nicht sofort umsteigen können oder möchten, besteht die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt einzusteigen. Die Telekom stellt sicher, dass jeder Haushalt Zugang zur neuen Datenleitung erhält.
Die Verlegung der Glasfaserleitungen übernimmt die Tiefbau- und Straßenbaufirma Bartz Bau. Malte Müller, Vertreter des Unternehmens, erklärt: „Wir verlegen die neue Glasfaserleitung etwa 45 Zentimeter tief auf den bereits vorhandenen Leitungen, die in einer Tiefe von 60 Zentimetern liegen. Dadurch gestaltet sich die Verlegung deutlich einfacher, da vorwiegend Gehwegplatten angehoben werden müssen.“ Müller betont zudem die Effizienz des Teams bei optimalen Verhältnissen: „Wir schaffen es, täglich zwischen 80 und 100 Meter Glasfaser zu verlegen.“
Die Arbeiten starten nun im Ortsteil Veerßen, und die ersten Kunden können bereits in den nächsten Wochen mit einer schnellen Internetverbindung rechnen.
Bürgermeister Markwardt weist jedoch auf mögliche Unannehmlichkeiten hin, die mit parallelen Bauarbeiten verschiedener Anbieter verbunden sind. Er betont, dass die Stadt keine direkte Koordination dieser Projekte übernimmt und Bauvorhaben von Telekommunikationsunternehmen gesondert genehmigt werden müssen. Markwardt kündigt jedoch an, dass er Gespräche mit den verschiedenen Anbietern führen wird, um Doppelarbeiten zu vermeiden und die Belastung für die Bürger zu minimieren.
Trotz dieser Herausforderungen freuen sich Vertreter der Telekom gemeinsam mit dem Bürgermeister über den Beginn der Arbeiten in Veerßen. Symbolisch wurde der Spatenstich nahe der Grundschule in Veerßen vollzogen, während die eigentlichen Arbeiten wenige Meter entfernt an der Celler Straße beginnen werden.
Redaktion
Uelzener Presse
Fotos: Uelzener-Presse.de
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