Sonntag, 18. Oktober 2026

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Machbarkeitsstudie zum Fahrradparken wird gefördert

Gute Nachrichten hatte Monika Scherf vom Amt für regionale Landesentwicklung bei ihrem heutigen Besuch (9. August) in Uelzen im Gepäck. Die Landesbeauftragte überreichte Bürgermeister Jürgen Markwardt einen Förderbescheid der NBank in Höhe von 49.500 Euro für eine Machbarkeitsuntersuchung zum Fahrradparken in der Innenstadt. „Wir wollen den Fahrradverkehr stärken. Deshalb freuen wir uns, dass wir nun mit Hilfe des Sofortprogramms ‚Perspektive Innenstadt‘ einen weiteren Baustein hierfür aufgreifen können“, sagt Bürgermeister Markwardt. Der Fördersatz für die Studie beträgt 90 Prozent.

Freude im Uelzener Rathaus: Landesbeauftrage Monika Scherf übergibt einen Förderbescheid über 49.500 Euro an Bürgermeister Jürgen Markwardt im Beisein von Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer (CDU).

„Das ist gut angelegtes Geld für die Radinfrastruktur“, unterstreicht Scherf. An welchen Standorten und für welche Zielgruppe werden weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder benötigt? Welche Services sind sinnvoll? Wie kann das sichere Fahrradparken umgesetzt werden und welche Fördermittel gibt es? Diese und weitere Fragen soll die Machbarkeitsuntersuchung aufgreifen. „Es wurden bereits zahlreiche neue Anlehnbügel in der Innenstadt aufgestellt. Auch am Hundertwasserbahnhof wurde die Situation durch Doppelstockparker, Sammelgarage und Einzelboxen verbessert“, erklärt Markwardt. Künftig sollen weitere sichere Stellplätze geschaffen werden. Denn der Absatz von Pedelecs oder hochwertigen Fahrrädern sei stark gestiegen. Nun gelte es, diese für alltägliche Fahrten wie zum Einkaufen, Arzt oder zur Arbeitsweg zu benutzen. „Wir wollen mehr Menschen zum Radfahren motivieren“, so der Bürgermeister.

Bereits 2016 hat die Hansestadt ein Radverkehrskonzept erstellt. Seither wurden einige Fahrradverbindungen, insbesondere in der Innenstadt, durch unterschiedlichste Maßnahmen verbessert.  „Wir arbeiten weiter daran, Radfahren in Uelzen attraktiver zu machen“, verspricht das Stadtoberhaupt.

Uelzen wurde im Herbst vergangenen Jahres nach erfolgreicher Bewerbung in das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ aus EU-Hilfen aufgenommen. Insgesamt kann die Hansestadt mit Zuschüssen bis zu rund 790.000 Euro rechnen. Neben dem Radverkehr werden beispielsweise auch die Planung eines Wasserspiels auf dem Herzogenplatz oder Veranstaltungen gefördert.

PR
Foto: Hansestadt Uelzen

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