Anzeige

Jobcenter Landkreis Uelzen: Ukraine-Geflüchtete sollen ab Juni Hilfe durch Jobcenter erhalten

Landkreis UELZEN. Geflüchtete aus der Ukraine sollen ab 1. Juni einen Rechtsanspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch erhalten. Voraussetzung ist, dass sie einen Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz beantragt haben, im Ausländerzentralregister erfasst wurden und die sonstigen Voraussetzungen für Grundsicherungsleistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) oder Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) erfüllen.

Noch existiert das Gesetz nicht, aber schon jetzt arbeiten der Landkreis Uelzen und das Jobcenter (JC) Landkreis Uelzen mit Hochdruck an der Übernahme der Geflüchteten vom Asylbewerberleistungsgesetz zum Sozialgesetzbuch II. Derzeit erfüllen rund 900 geflüchtete Menschen die Voraussetzungen für einen Bezug der Grundsicherungsleistungen vom JC. Um nahtlos Leistungen nach dem SGB II erhalten zu können, müssen die Geflüchteten einen Antrag im JC stellen. Der Versand der Antragsunterlagen wird zurzeit durch den Landkreis Uelzen vorgenommen.

Die Anträge sollten schnellstmöglich ausgefüllt, unterschrieben und an das Jobcenter gesandt werden. Anträge können auch online gestellt werden. Der Link zu den Formularen und auch vielen weiteren Informationen ist auf der Internetseite www.jobcenter-ge.de/landkreis-uelzen des Jobcenter Landkreis Uelzen zu finden. Während der Öffnungszeiten des JC oder nach Terminvereinbarung ist auch eine persönliche Antragstellung möglich.

Mit dem Bezug von Arbeitslosengeld II besteht ein Anspruch auf Kranken- und Pflegeversicherung. Die Antragsteller sollten sich daher eine gesetzliche Krankenversicherung wählen, dort die Mitgliedschaft beantragen und eine entsprechende Bescheinigung beim Jobcenter mit den Antragsunterlagen einreichen. Die Zahlung des Arbeitslosengeld II kann außerdem grundsätzlich nur auf ein Konto erfolgen, dies kann bei den örtlichen Kreditinstituten in der Regel problemlos eröffnet werden (Basiskonto). Mit Eingang der Antragsunterlagen erfolgt die umgehende Bearbeitung.

„Wir sind für jede Hilfe dankbar, die den Geflüchteten von Unterstützern zukommt, insbesondere die sprachliche Begleitung in der Kommunikation mit dem Jobcenter. Die Sicherstellung der nahtlosen Leistungszahlung hat für uns höchste Priorität. Die persönlichen Gespräche mit den Geflüchteten zu einer möglichen beruflichen Perspektive in Deutschland und/oder zur Sprachförderung erfolgen in einem nächsten Schritt“, betont Andreas Rösler, Geschäftsführer des JC Landkreis Uelzen.

PR




Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de, Pixabay.com oder Pexels.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Werbe-Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service". Hier werden diese Artikel gesondert aufgeführt.



Anzeige


Anzeige
Anzeige