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Gewinnversprechen am Telefon – Hinweise der Polizei

Jan 11, 2022 ,

BAD BEVENSEN. Zu einem Anruf mit einem Gewinnversprechen kam es am Mittag des 10.01. gegen 12:30 Uhr in Bad Bevensen. Eine 75-jährige Bad Bevensenerin wurde durch unbekannte telefonisch kontaktiert und ein Gewinn von 38.000 Euro versprochen. Zur Deckung der Fahrtkosten für die Gewinnübergabe würde eine Person vorbeikommen, damit diese gezahlt werden können. Die 75-Jährige erkannte den Betrugsversuch und legte sofort auf.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor Betrügern am Telefon. Diese drängen die Angerufenen zum Beispiel zu einer Überweisung auf ein Konto oder zum Erwerb von Gutscheinkarten. Der Wert der Karten soll dann mehrere hundert Euro betragen. Der Code dieser Karten soll dann über das Telefon durchgegeben werden. Sobald die Täter diese Daten haben, ist das Geld verloren. Der Gewinn bleibt natürlich aus.

Hier einige Tipps:

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900…, 0180…, 0137…).
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren sie sich seine Antworten.
  • Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.
  • Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung anfechten. Verbraucherzentralen bieten dazu Musterschreiben an. Diese gibt es in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen sowie im Internet (www.verbraucherzentrale.de).
  • Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge
    und Ihre Telefonrechnung.
  • Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen von Ihrer Bank oder Sparkasse rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich zudem unverzüglich an Ihren Bankberater.
  • Teilen Sie Ihrem Telefonanbieter schnellstmöglich mit, welche Forderung unberechtigt ist. Dieser hat dann eventuell noch die Möglichkeit, nur den berechtigten Teil des Rechnungsbetrags einzuziehen. Ist bereits eine Abbuchung über den gesamten Betrag erfolgt, sollten Sie dieser bei Ihrem Geldinstitut widersprechen und dann nur den berechtigten Teil der Telefonrechnung begleichen.
  • Unberechtigte Lastschrifteinzüge können den Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 Strafgesetzbuch erfüllen. Erstatten Sie im Zweifel Anzeige bei der Polizei.

ots




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