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CDU Stadtratsfraktion macht sich für höhenungleiche Bahnkreuzung stark

UELZEN. Die CDU-Stadtratsfraktion macht sich in einem Antrag für eine höhenungleiche Bahnkreuzung der Amerikalinie zwischen Uelzen und Holdenstedt stark. Die Fraktion fordert Bürgermeister Markwardt auf, Gespräche mit der Bahn über eine Finanzierung aufzunehmen. Das Projekt habe eine hohe Priorität. „Wenn wir nichts unternehmen, belastet das die Einwohner des Ortsteils Holdenstedt sehr”, so Fraktionssprecherin Dr. Wiebke Köpp.

„Fördergelder erleichtern die Genehmigung des Antrages für ein höhenungleiches Bahnkreuz im Zusammenhang mit dem Ausbau der Strecke zum Ostkorridor Nord“, ist sich Hans- Jürgen Heuer, dem das Thema als Orts- und Stadtratsmitglied sehr wichtig ist, sicher.

Die CDU-Fraktion moniert die unnötigen Mehrkilometer, die gefahren werden, um die Wartezeit vor den Schranken zu vermeiden. „Es geht zwar nur um wenige Kilometer, die sich aber bei dem Aufkommen von täglich rund 5.400 Fahrzeugen zu einer hohen Kilometerzahl aufsummieren. Außerdem wird es zu Mehrbelastungen des Ostringes und weiterer Innenstadtstraßen kommen.” gibt Heuer zu bedenken.

„Die Wege für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge werden sich durch die erhöhten Wartezeiten an den Schranken verlängern“, gibt Köpp zu bedenken. „Durch die Nutzung der Ortsumgehung werden die Vorgaben zwar weiterhin erfüllt, die an Fahrtzeiten für Rettungsfahrzeuge zu setzen sind. Jedoch wissen wir von Feuerwehrkräften, dass der Weg über Uelzen schneller ist. Und hier geht es um wenige Minuten, die über Leben oder Tod entscheiden können.”

Die Stadtverwaltung hat in einer ersten und nur groben Kalkulation der Kosten einen Mindestaufwand von 5 Mio. Euro aufgesetzt. Auch wenn dieser durch die angestrebten Förderungen reduziert wird, ist sich die CDU-Fraktion über die Dimension im Klaren. „Dabei möchten wir die Relation herstellen zu anderen Verkehrsbauwerken in der Stadt, die für sechsstellige Beträge errichtet werden, aber nur von einem Bruchteil der Fahrzeuge genutzt wurden.”

Schlussendlich begründet Köpp: „Es kann nicht schaden, die Gespräche mit der Bahn zu führen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

Hintergrund ist der geplante zweigleisige Ausbau der Amerikalinie in den Jahren 2025-2028. Die Schrankenschließzeiten sollen sich in Folge dessen auf 18 Minuten pro Stunde tagsüber, sowie in der Nacht auf 23 Minuten pro Stunde, um 300 – 460 % verlängern.

Den Antrag können Sie unter http://cdu-hansestadt-uelzen.de/bahnbruecke einsehen.

PR




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