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Moderne Heizungen & Heizungsanlagen: Welchem Heizsystem gehört die Zukunft?

Dez 27, 2021 ,

DEUTSCHLAND. Bei der Wahl der Heizung geht der Trend zur Abkehr von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien. Wer noch eine Gasheizung hat und die Therme tauschen will, kann sich für einen effizienten Brennwertkessel entscheiden. Immer stärker setzen sich umweltfreundliche Heizungen wie Wärmepumpenheizung oder Solarthermieanlage durch.

Der Brennwertkessel als effizienter Heizkessel

Wer eine neue Heizung plant, sollte an Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit denken. Nicht immer ist es jedoch sinnvoll, eine vorhandene Gasheizung gegen eine Solar- oder Wärmepumpenheizung zu ersetzen. Ist die Therme in die Jahre gekommen, bietet sich ein Thermentausch an.

Ein Brennwertkessel heizt zwar mit Gas, doch ist er energieeffizienter als eine herkömmliche Gastherme. Der Brennwertkessel nutzt auch die Abgase effizient aus, da er daraus noch die Restwärme verwendet. Das bedeutet einen geringeren Ausstoß an Schadstoffen und einen geringeren Energieverbrauch.

Wer einen Brennwertkessel installiert, muss auch an die Kondensation des Wasserdampfs im Abgas denken. Auch wenn der Tausch des alten Kessels gegen einen Brennwertkessel vergleichsweise preiswert ist, müssen die Kosten für die Umrüstung des Schornsteins und einen neuen Abwasseranschluss kalkuliert werden.

Wohlige Wärme durch einen Kamin- oder Kachelofen

Ein Kamin- oder Kachelofen wird mit Holz als nachwachsendem Rohstoff beheizt. Er überzeugt mit einer angenehmen, wohligen Wärme, doch reicht er nicht als einzige Wärmequelle aus. Er kann lediglich zusätzlich zu einer anderen Heizung verwendet werden.

Der Verbrauch an Holz kann ziemlich hoch sein. Daher kann ein Kamin- oder Kachelofen nicht als Heizung der Zukunft gelten.

Die Pelletheizung: Effizient mit Holzpellets

Anders als ein Kachel- oder Kaminofen kann eine Pelletheizung als alleinige Heizung verwendet werden, eine überaus hochwertige Auswahl bietet Meinhausshop. Dort sind verschiedene Komponenten verfügbar.

Die Pelletheizung arbeitet mit Holzpellets, die aus Holzresten wie Hobel- oder Sägespänen, aber auch aus Restholz aus dem Wald hergestellt werden. Für die Herstellung von Holzpellets müssen keine Wälder abgeholzt werden. Die Heizung ist effizienter als eine Gas- oder Ölheizung.

Allerdings gelangen auch bei einer Pelletheizung Abgase in die Luft. Der Abgasausstoß ist jedoch wesentlich geringer als bei der Öl- oder Gasheizung. Bei der Verbrennung der Pellets fällt weniger Asche als bei anderem Holz an, da der Wassergehalt geringer ist.

Nachteilig sind bei Pellets die höheren Investitionskosten für den Pelletofen und der Platzbedarf für die Lagerung der Pellets. Die Lagerung muss in einem trockenen Raum erfolgen.

Die Solarthermieanlage: Heizen mittels Energie der Sonne

Eine Solarthermie-Anlage wird auf dem Hausdach installiert und erzeugt Wärme aus der Energie der Sonne. Die Energie wird in Wärme umgewandelt und kann für die Warmwasserbereitung sowie zum Heizen verwendet werden. Die erzeugte Wärme reicht jedoch nicht komplett für die Heizung des Hauses aus.

Eine Solarthermie-Heizung kann gut mit einer Brennwertheizung oder einer Wärmepumpenheizung kombiniert werden. Welche Erträge an Wärme mit der Solarthermie-Heizung erzielt werden, hängt unter anderem von der Dachneigung, der Ausrichtung des Daches und der Sonneneinstrahlung ab.

Verschiedene Optionen mit einer Wärmepumpenheizung

Eine Wärmepumpenheizung arbeitet mit Strom und ist in Neubauten und gut sanierten Häusern am effizientesten. Eine gute Isolierung ist wichtig, da dann weniger Strom verbraucht wird.

Die Wärmepumpenheizung kann Energie aus Luft, Wasser oder der Erde nutzen und arbeitet ohne fossile Brennstoffe. Sie stößt keine Schadstoffe aus. Allerdings muss die Wärmepumpe rund um die Uhr laufen, weshalb es auf eine hohe Jahresarbeitszahl als Verhältnis zwischen benötigtem Strom und erzeugter Wärme ankommt.

Strom und Wärme mit dem Blockheizkraftwerk erzeugen

Ein Blockheizkraftwerk bietet den Vorteil, dass es gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Ein Stromgenerator wird von einem Motor angetrieben. Die Abwärme wird für Heizung und Warmwasserbereitung genutzt.

Der mit dem Blockheizkraftwerk erzeugte Strom kann direkt im Haus verwendet oder in ein öffentliches Netz gespeist werden. Die Nutzung des Stroms im eigenen Haus kann eine deutliche Einsparung von Stromkosten bedeuten.

Blockheizkraftwerke eignen sich vor allem für größere Gebäude und dort, wo viel Wärme benötigt wird. Für Einfamilienhäuser gibt es kleine Mikro- oder Nano-Blockheizkraftwerke.

Die Heizsysteme der Zukunft zeichnen sich durch Energieeffizienz und einen geringen Schadstoffausstoß aus. Allerdings gibt es kein Heizsystem der Zukunft schlechthin. Nicht jede Heizung kann den kompletten Wärmebedarf decken und muss daher mit einer anderen Heizung kombiniert werden.

Zukunftsträchtig sind Wärmepumpenheizungen, Blockheizkraftwerke und Pelletheizungen, da sie keine oder nur wenige Schadstoffe ausstoßen. Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom gleichzeitig und helfen bei der Einsparung von Stromkosten.




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