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Falscher Bankmitarbeiter versucht Geld zu erbeuten – Beachten Sie die Hinweise der Polizei

Nov 23, 2021 ,

OLDENDORF. In den Mittagsstunden des 22.11. bekam ein 65-Jähriger einen Anruf eines vermeintlichen Mitarbeiters seiner Bank. Dieser gab gegenüber des 65-Jährigen an, dass es zu ungewöhnlichen Überweisungen gekommen sei und eine Stornierung per Tan erfolgen müsse. Der 65-Jährige reagierte vorbildlich und gab keine Tan heraus, sodass es zu keinem Schaden kam.

Die Anrufer geben sich am Telefon als Mitarbeiter eines entsprechenden Geldinstitutes aus, die unter dem Vorwand anrufen, dass bestimmte Daten aus Sicherheitsgründen oder zur Aktualisierung abgeglichen werden müssen. Die Anrufer nennen teilweise persönliche Daten, wie zum Beispiel Ihre Adresse oder Ihr Geburtsdatum, um seine Geschichte glaubhaft zu machen. Allerdings wird auch nach kontobezogenen Daten, wie zum Beispiel Ihren Zugangsdaten, nach TANs oder der der Telebanking PIN gefragt.

Geben Sie den Anrufern hierüber keine Auskunft.

In einigen Fällen werden Kunden dazu aufgefordert, Vorgänge über ihre Banking-App zu autorisieren. Wird der Aufforderung nicht sofort Folge geleistet, droht der Anrufer mit einer angeblichen Kontosperrung oder einer Gebühr.

Lassen Sie sich nicht täuschen von der Rufnummer, die in Ihrem Display angezeigt wird! Auf dem Telefondisplay sehen Sie tatsächlich eine Rufnummer Ihres Geldinstitutes oder sogar den Namen der Bank. Hier handelt es sich um sogenanntes „Call ID Spoofing“. Dabei wird die Rufnummernanzeige manipuliert, um Sie zu täuschen.

Geben Sie auf keinen Fall Ihre Daten weiter und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!

Der oben genannte Fall ist nur eines von mehreren Beispielen.

Beachten Sie generell folgende Sicherheitshinweise:

‚ Ihre Zugangsdaten sind streng vertraulich – auch gegenüber Ihrer Bank. Keiner der Mitarbeiter fragt nach Zugangsdaten fürs Telebanking oder Internetbanking. Auch wird generell nicht nach iTANs oder mTANs gefragt.

‚ Geben Sie niemals persönliche Daten, wie zum Beispiel Passwörter, bekannt. Betrugsversuche erfolgen auch über E-Mail, SMS, per Post und wie beschrieben per Telefon.

‚ Geben Sie Ihre Passwörter und Daten nicht auf einer Internetseite ein, wenn Sie durch einen Link in einer E-Mail dazu aufgefordert wurden. Gehen Sie selbst über den Browser des Internets auf die Webseite Ihrer Bank und loggen sich dort ein.

ots




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